Amerikanischer Werbeclip für Budlight (Budweiser).
Das ist schon erstaunlich. Da schau ich mir ein Footballspiel zwischen den New York Jets und Cincinnati Bengals an, die Jets demolieren die Bengals, die Jungs rackern in Minustemperaturen in New York, liefern ehrliche Arbeit ab, kollidieren zusammen, fighten um ein paar Yards Raumgewinn, tacklen und hitten als gäbe es kein Morgen und dann das: Not to heavy, not to light, Just right. Budlight!
Das absolute Gegenteil von dem was auf dem Feld passiert. Plötzlich nimmt die Lüge die Oberhand, um ein paar Sekunden Bullshit ausstrahlen zu dürfen, zahlt Budweider Millionen und CBS nimmt sie gerne an und strahlt diese Scheisse auch bereitwillig aus. Wen kümmerts schon dass Budweiser eine Gülle ist die seinesgleichen sucht, geschweige denn "Budlight". Ja ja.. wir müssen alle den Gürtel enger schnallen, Wirtschaftskrise und so, wirtschaftliche Einbüssen der Bevölkerung sei eine Notwendigkeit...
Aber wirtschaftlich Notwendig ist die Menschen mitten in einer Live Sportübertragung mit so ein Bullshit zu belästigen, dafür Abermillionen verbraten und es "wirtschaftlich Notwendig" nennen.
"Just right"!
Die verkaufen eine verdammte Gülle die nach nichts schmeckt als "just right" und die die wirklich "just right" sind, verkümmern irgendwo in den dunkeln Ecken ihrer 4 Wänden, bloggen ein wenig um nicht ganz durchzudrehen, ernten hier und dort mal Anerkennung mal Spott für das was sie tun oder nehmen sich irgendwann das Leben und dann stellt sich diese dumme Welt hin, gibt sich empört, vergiesst ein paar falsche Tränen und fängt an nach dem Warum zu fragen und findet nie die richtigen Antworten.
Ich hab das Gefühl "Just right" findet man nur noch unter der Erde.
Ich hatte im schwedischen Malmö die Fähre richtung Norwegen genommen. Im Grunde war ich Ziellos, wie sehr oft in mein Leben. Ich hatte Zeit und Geld aber kein Ziel, ich wollte weg aus Schweden aber nicht wieder zurück nach Deutschland, ich wollte im Norden bleiben. Es war Winter und das Nordmeer sehr unruhig. Ich presste mein Gesicht an der kalten runden Fensterscheibe meiner Kabine und sah das unruhige Meer an, sah wie die grossen Seevögel sich vom Winde leiten liessen aber dennoch die Kontrolle behielten, ich hab diese elegante, ruhige Kontrolle über mich und mein Leben heute noch immer nicht.
Ich schaute aus dem Fenster und sah wie Grau es alles war, das Meer sowie der Himmel und am Horizont konnt ich keine trennende Linie zwischen Meer und Himmel erkennen, alles verlief ineinander, nur noch Grau. Ich wollte strukturiert denken aber ich konnte nicht und mühe wollt ich mir auch nicht geben, ich war Ziellos. Und zwar gänzlich.
Ich ging weg vom Fenster und setzte mich an die Bettkante und starrte in der winzigen Kabine meine Tasche an, die vor mir lag, in der Seitentasche ragte ein Stück des Buches heraus was ich aus Deutschland mitgenommen aber nie auch nur eine Seite davon gelesen hatte. Albert Camus, die Pest.
Ich wollte immer allein sein, ich reiste immer allein, aber allein sein war schmerzlich, allein sein brachte mich zur Verzweifelung weil es eine ehrliche Zeit war, weil ich unweigerlich mit den Wahrheiten meines Lebens unzensiert und in aller Ruhe und Klarheit konfrontiert wurde, meine Gedanken beherrschten mich, meine Erinnerungen die mich quälten. Viel später kam ich zu der Überzeugung dass der Mensch imgrunde nur den Umgang mit anderen und die Gesellschaft anderer wünschte um nicht komplett durchzudrehen, um sich nicht mit sich beschäftigen zu müssen, sich nicht ständig mit der Wahrheit über das eigene jämmerliche Ich befassen zu müssen, um von sich selbst Abstand zu nehmen, um die Trostlosigkeit des eigenen Daseins zu vergessen. Deshalb liebte ich den Norden. Die Menschen in Norwegen haben erst garnicht die Möglichkeit zu fliehen, sie müssen sich dem eigenen "ich" stellen, sie müssen im Leben überdurchschnittlich oft allein sein und müssen mit den wahrheiten des eigenen jämmerlichen Ichs leben. Deshalb find ich dass sie generell bessere Menschen sind als viele die ich in Deutschland oder im südlicheren Gegenden begegnet bin. Die Ruhe und Einsamkeit des Nordens lässt nicht viel Raum für Show, für Intrigen, für Hinterhältigkeiten, für Selbstdarstellung.
Ich fing an zu trinken, billiges Zeug die ich in Lübeck gekauft hatte bevor ich die Fähre richtung Schweden nahm. Sie waren noch immer in meiner Tasche.
Die Kehle brannte aber die Kälte schien nicht abzunehmen, die innere Kälte, die innere Unruhe jedoch fing allmählich an zu verschwinden. Es war schon Dunkel und wir nährten uns Bergen im westen Norwegens. Meine Kabine hatte einen langweiligen Blick weil sie auf der linken Seite des Schiffs war und ich die ganze Zeit nichts ausser Meer im Blick hatte, die Kabinen der rechten Seite waren interessanter, sie hatten ein Blick auf die norwegischen Fjorde und Berge, aber es war schon Dunkel und auch davon blieb nichts mehr übrig als ganz wage Umrisse und Schattierungen.
Als ich ausstieg wehte mir ein eiskalter Wind entgegen dessen eindringlichen Stiche ich niemals vergessen werde. Ich setzte meine Wollmütze auf dem Kopf und zog den Rollkragen soweit es ging hoch in mein Gesicht, schob die Hände in die Taschen der Daunenjacke und fing an zu laufen. Wieder ziellos.
Eisregen setzte an und sie waren wie peitschenschläge, scharf wie Nadelstiche, ich schlotterte und konnte es nicht verhindern, der ganze Körper, der Mund. Ich fing an mit mir selbst zu reden und dabei zu lachen, ich fing an darüber nachzudenken wo ich herkam und wo ich jetzt war, und die Gegensätzlichkeiten rangen mir ein Lächlen ab. Aus dem Iran stammend, war ich jetzt fast am Nordpol, allein, im Winter, ohne irgendwelche Beziehung zum Land, ohne ein Ziel ohne zu wissen was ich überhaupt hier wollte. Ich wollte nur einmal nach Bergen, warum, wusste ich nicht.
Für einen Moment dachte ich an Livorno in Italien. Auch da kam ich mit der Fähre an aber der Hafen war von der Innenstadt entfernt, glücklicherweise war es in Bergen nicht der Fall. Ich hatte keine Lust nach Busverbindungen zu schauen, ich wollte nicht nach eine Telefonzelle suchen, ich hatte nicht den Antrieb die Telefonnummern der Taxizentralen herauszufinden. Das einfachste war einfach weiterzulaufen und ich lief weiter.
Der Wind liess nach, der Eisregen auch aber es schneite jetzt, ich kam in eine kleine Gasse mit Pflastersteinen, mit kleinen roten, gelben und braunen Holzhäusern und Restaurants, einige davon mit silbernen und goldenen Elchköpfen über der Tür. Sie waren schön, eine gewisse Wärme strahlten sie, sie hatten kleine Fenster mit sauberen weissen Gardinen, an dem ersten Restaurant ging ich vorbei, am zweiten nicht mehr. Ich trat ein.
Ich schaute mir die Menschen an die am Tisch sassen, in ihrer eigenartigen Sprache sprachen. Ich hatte in all den Jahren die ich allein in Deutschland verbracht hatte und durch unzählige Reisen ein gefühl für die Menschen und den Eindruck den ich bei Ihnen machte, entwickelt. In Deutschland wusste ich in den ersten 10-15 Sekunden in welchen Lokalen ich willkommen war, einfach nicht beachtet oder nicht gerngesehen wurde. Ich machte mir nichts vor, mir sah man an dass ich kein Europäer oder zumindest kein Mittel- oder Nordeuropäer war. Nie wieder und Nirgendswo in Europa hatte ich jemals wieder ein besseres Gefühl als ich ein Lokal oder ein Restaurant betrat.
Die Menschen lächelten mich an und wenn sie mich ansahen, sei es auch nur ganz kurz und flüchtig, nickten sie bevor sie weiterredeten, die Bedienung war eine schöne warmherzige junge Dame mit einem himmlichen Lächeln mit unheimlich sinnlichen und vollen Lippen. Das ist ohnehin ein Phänomen denn schmalle Schnurlippen waren in Deutschland und vor allem in England weitverbreitet während die Skandinavier oft schöne volle Lippen hatten.
Mir wurde warm ums Herz, ich ass gut, ich ass norwegischen Wild, und dann erklärte mir die Wirtin auch was der Hirschkopf über der Tür bedeutete, nämlich dass in diesem Restaurant Wild zu haben sei. Ich trank guten Wein und war am Ende der letzte Gast der sich noch mit der Wirtin und der schönen Bedienung auf englisch unterhielt, viel lachte und die anderen noch zum Lachen brachte als sie meine verrrückte ziellose Geschichte hörten. Sie waren ehrliche, ruhige Menschen, sie bemitleideten mich nicht, sie erkannten das ich zu Stolz war um sowas zu verlangen aber sie fragten mich wo ich denn nun die Nacht verbringen wollte und ich sagte die wahrheit "I simply dont know". Ich verbrachte eine der zufriedensten Nächte meines Lebens im ersten Stock des selbigen Restaurants, ein kleines, sehr sauberes und geschmackvoll hergerichtetes Zimmer, mit roten und weissen Rosen auf dem Tisch. Ich zog mich aus, setzte mich auf der Bettkannte, lauschte der Lautlosigkeit des Zimmers an, schaute mich um und fing an zu lächeln, den Grund kannt ich wieder nicht. Ich zog meine Jacke und Schuhe aus und legte mich hin. Am nächsten Morgen stand ich wieder vor dem kleinen Fenster des Zimmers, presste mein Gesicht an der kalten Fensterscheibe und starrte den verregneten Hafen aus der Ferne an.
Damn cold outside aswell as inside, i am trying to grab a hold, grab a hold of something but it seems to be off, nothing there to grab a hold of, no ground under the feet, no sky above the head, its fucking cold nowadays and i tell you brother its not even the snow and ice outside thats the coldest nowadays, its the vaccume inside, its the emptiness in the head that makes me freeze like a nacked doe in freezing cold of northern waters.
The best often die by their own hand just to get away, and those left behind can never quite understand why anybody would ever want to get away from them.
Die Geschichte mit Weihnachten ist eine grosse Lüge die der christlichen Welt eingetrichtert worden ist. Die Menschen freuen sich auf Jesus Geburtstag und in den Kirchen werden Lieder gesungen. Immer wieder erstaunlich wie im grossen Still gelogen wird, wie Kirchenmänner bewusst oder unbewusst lügen. Religionen an sich und insbesondere die drei abrahamitischen sind ohnehin die grössten Volkverdummungsmaschinen gewesen aber wegen der aktuellen Rückständigkeit Islams und der islamischen Welt ist im Moment der Islam der -zurecht- ins Kreuzfeuer geraten ist. Dabei wird fast gänzlich vergessen dass der Islam fast zu 100% auf Bibel und Tora basiert ist, ein bisschen wurde hier und da editiert, ein wenig was hinzugefügt oder weggelassen aber die Rückständigkeit ist von Moses über Jesus zu Mohammed vererbt worden.
Wie auch immer, mein Anliegen ist die geschichtliche Hintergrund Weihnachtens. Wer sagt denn dass 24/25 Dezember der Geburtstag Jesus ist? Weihnachten ist eigentlich ein Zeichen der Resistenz der Menschen in Europa sich damals gänzlich dem Christentum preiszugeben und ihre alten teilweise heidnischen Gewohnheiten, Feste und Regeln aufzugeben.
24/25 Dezember ist nichts anderes als der Geburtstag des iranischen Sonnengottes "Mithra". Die Menschen in Europa insbesondere in Südeuropa und vor allem die Römer glaubten damals an Mithra. Selbst die Germanen die mit Römern in Kontakt kamen beteten Mithra an. Die Idee diesen Datum als Jesus Geburtstag zu deklarieren basierte auf List und Politik der römischen Priester die es nicht schafften den Menschen Mithras Geburtstag wegzunehmen. Die Sache sah dann so aus dass die Menschen zwar nach und nach zu Christen wurden ihren Mithra jedoch immernoch anbeteten und sein Geburtstag feierten. Das war ein Dorn im Auge der christlischen Priester und als sie merkten dass es keinen Sinn hat den Menschen davon zu überzeugen am 24/25 Dezember des Jahres Mithras Geburtstag nicht zu feiern haben sie beschlossen diesen Tag eben als Jesus Geburtstag zu deklarieren. Das ist nichts was ich aus den Fingern gesogen habe, jeder der sich dafür interessiert kann sich ganz leicht im Internet informieren.
Ich musste oft die Frage über mich ergehen lassen vonwegen: Wieso feierst du als Iraner Weihnachten!. Die Antwort ist eigentlich eine ganz leichte: Weil es ein iranischer Festtag ist. Weil es seit Jahrtausenden der Geburtstag eines iranischen Gottes ist der auch in Europa von den Menschen verehert und als Gottheit akzeptiert war.
Hier ist Cecile Corbel die junge Bretonin die mit der keltischen Harfe so schön umgehen kann.
Da irgendein Gericht in Hamburg beschlossen hat, dass man für gelinkte Seiten verantwortlich ist, ausser man distanziert sich ausdrücklich davon, will ich das auch hiermit tun. Ich distanziere mich vom Inhalt jeglicher von mir verlinkter Seiten.
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