Samstag, 25. März 2006

USS Lincoln

Man bedenke dass diese Geschichte auf eine wahre Begebenheit basiert ist. Here we go:

This is the transcript of an actual radio conversation between a US naval ship with Canadian authorities off the coast of Newfoundland

Canadians: Please divert your course 15 degrees the south to avoid a colision.

Americans: Recommend you divert your course 15 degrees the north to avoid a collision.

Canadians: Negative. you will have to divert your course 15 degrees to the south to avoid a collision.

Americans: This is the captain of a US Navy ship. I say again, divert YOUR course.

Canadians: No. I say again, you divert YOUR course.

Americans: This is the Aircraft Carrier USS Lincoln, the second largest ship in the United States' atlantic fleet. We are accompanied by three destroyers, three cruisers and numerous support vessels. I demand that you change your course 15 degrees north, I say again, that's one five degrees north or counter-measures will be undertaken to ensure the safety of this ship.

Canadians: This is a lighthouse. Your call.

Grosse Probleme

Die Aufzugstür ging auf und ich wollte rein, ging nicht. Ein Lieferant hatte eine grosse Palette die er hinausschob, ich wartete bis er raus war, ich schaute in sein Gesicht und aus Neugier auch auf die Lieferung die auf der Palette gestapelt war.

Der Kerl der nicht mal den Mund aufmachen musste um seine Jugoslawische Herkunft preis zu geben, guckte mich an und nahm den Blick nicht mehr von mir weg. Der Typ war Gross aber Schmächtig, hatte buschige, dunkelblonde Augenbrauen und ein langes, markantes Kinn.

Er fuhr raus mit der Palette und blieb stehen, ich ging in dem Aufzug und schaute ihn demonstrativ noch weiter an.

IST WAS? Fragte er mich.

Wie ist was? entgegnete ich.

JA SIE KUCKEN MIR AN ICH DACHTE... dann sagte er nichts mehr, liess die Augen aber immernoch nicht von mir.

Bist du Fertig? fragte ich ihn. keine Antwort.
Ok bring deine Lieferung jetzt weg und stell dir vor als ob du niemanden begegnet wärst, glaub mir das hilft dir ruhiger zu werden!

Mittlerweile hatte ich schon den Knopf gedrückt und die Türen des Aufzugs begannen sich zu schliessen.

Er hatte aller höchstens 30% von dem verstanden was ich ihm erzählte, war aber aus irgendeinem Grund (erfreulicher Weise) damit Happy! Er lachte und schob seine Pallette samt Hubwagen wieder vor sich hin und ging. Die Aufzugstür schloss sich und fuhr mich nach unten...

Inhaltslosigkeit

Es gibt Blogs und Blogger die einfach aus welchen Gründen auch immer sehr beliebt geworden sind. Ich kenne diese Menschen nicht also will ich nicht Persönlich werden aber das was sie teilweise schreiben ist wirklich jämmerlich und noch jämmerlicher sind die, die auf den teilweise extrem nichtssagenden Einträgen auch noch ihren nichtssagenden Kommentar abgeben in der Hoffung von dem Blogger beachtet zu werden oder sogar in der Hoffnung dort wo viele Menschen reinschauen, die Leute auf dem eigenen Weblog aufmerksam machen zu können. Habe ich eingentlich vergessen zu sagen dass viele dieser Kommentatoren ihre Blogs täglich mit ebenfalls sehr einfälltigen und nichtssagenden Themen schmücken?

MC Winkel z.B ist so ein Blogger. Alle paar Wochen ein interessanter Beitrag aber ansonsten macht dieses Blog meiner Meinung nach einfach nur durch die randombilder als header und die Aufmachung des Blogs Aufmerksam.

Da wird krampfhaft eine auf Schickimicki, Arrogant, Modern, Wohlhabend, Jung und Erfolgreich gemacht. Zumindest erweckt das ganze bei mir den Eindruck.

Interessant ist übrigens auch zu beobachten dass viele Blogger sich drum zerreissen um bei MC Winkel in Blogroll verlinkt zu werden. Da kommen viele schleimige Kommentare zu Themen die eigentlich gar kein Kommentar verdient hätten. Da will z.B einer in Urlaub fahren und meint den Inhalt seines Rücksacks fotographieren und aufwendig nummerieren zu müssen und das Ganze als ein Eintrag ins Blog zu stellen. Bingo, über 80 Kommentare die teilweise noch inhaltsloser sind als der Eintrag selbst!

Neu und besser?

Ich bin mir nicht Sicher ob es besser ist meine Aktivitäten auf myblog.de einzuschräken um demnächst hier weiter zu machen. Hmm

Rheingau-Taunus

Heute musste ich beruflich nach Mainz fahren und hab mir vogenommen einen riesen Umweg zu machen um die alten bekannten Gegenden im Rheingau Taunus Kreis wieder zu sehen. Ich fuhr erst nach Norden um die nördliche Rheinseite zu erreichen obwohl Mainz südlich des horinzontalen Rhein liegt.

Der Rheingau war immer mein Liebling, egal zu welcher Jahreszeit, dieser Gegend ist immer gesegnet. Die Weinhügel, die schönen sonnigen Strassen eingebettet zwischen den Weinhügeln und dem Rhein, die holländischen, belgischen, deutschen Schiffe die behebig durchs Wasser gleiten. Ich hatte das alles vermisst obwohl auch Saarland ein sehr hübsches Fleckchen Erde ist.



Es war Sonnig und sehr mild. Ich machte in Kaub eine kurze Pinkelpause und stieg aus, ging an dem Ufer und streckte die Arme aus. Auf der gegenüberliegenden Seite der Strasse war ein kleines Cafe. Ich ging rein und bestellte ein Pfungstädter (ein Odenwälder Bier).

"Wollen sie sich drausen auf der Terasse hinsetzen oder..."

"Nein ich zahls gleich. Ich möchte raus ans Wasser. Gibts Pfand?"

"Ja"

"Ok, ich trinks aus und bring die Flasche wieder"

"Alles Klärsche!"



Auf der anderen Seite des Rheins waren einige kleine Burge und Kastelle zu sehen. Das Wasser kam nicht zur Ruhe weil die überwiegend niederländischen Schiffe ihr keine Ruhe gönnten. Kaub gehörte noch nicht zu Hessen sondern zu Rheinland-Pfalz wobei ich den "Willkommen in Hessen" Schild schon sehen konnte. Die Nachbarstädte Lorch und Lorchhausen waren schon hessisch.



Viele stufen die Hessen als sonderbare und teilweise holzköpfige Menschen ein. Ich jedoch mochte die Hessen immer. Sie hatten ihren eigenen Kopf, konnten Grausam aber auch sehr Herzlich sein aber ich hatte zumindest immer das Gefühl dass ich nach wenigen Minuten wusste mit wem ich es zutun hatte und konnte entscheiden ob ich lieber einen Bogen um ihn machte oder ob ich die Bekanntschaft vertiefen wollte. Das war mir viel Wert.



Bei mir im Auto lief Brian Cullbertson und Theo Bishop, aus ein Bier wurden 2 und wenn ich nicht was erledigen musste wär ich da hängen geblieben, hätte mir ein billiges Zimmer am Rhein gemietet und hätte die Zeit auf dem Balkon genossen. Vielleicht wär ich kurz nach Assmannshausen gefahren um von einem Privatwinzer einen sehr guten Riesling zu kaufen und hätte mir die Kante gegeben und dabei den Rheinischen Sonnenuntergang beobachtet.



In einer Woche muss ich wieder nach Mainz und da werde ich mir die eine Nacht am Rhein gönnen.

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