Das fehlende Fenster
Ich musste Jogaeinlagen praktizieren um scheissen zu können. Die Siebenschläfer knabberten die ganze Nacht und frassen sich von innen durch.
Ansonsten aber war es für mich Luxus pur. Ich verliess die Pflegefamilie, fickte meine Pflegeschwester weil sie es unbedingt wollte und arbeitete in einer Araltankstelle als teilzeitkraft. Mein Abitur war noch nicht unter Dach und Fach und es gab zeiten in denen ich so ab 20ten des Monats anfing ein bisschen zu hungern bzw. mich völlig einseitig zu ernähren. Wenn das Geld nicht reichte dann kaufte ich mir halt beim Aldi die billigsten Spaghettis und Butter und ass von morgens bis abends Spaghettis und Butter.
Das grösste Problem war aber das fehlende Fenster in der Toilette. Sie hatte es mir gesagt, und auch erwähnt dass sie grade nicht in der Lage wäre die Kosten auf sich zu nehmen sondern erst im Winter. Das wäre an sich kein Problem wenn der Weisenseel Junior seine riesige Terasse nicht direkt gegenüber meiner Toilette hätte. Nicht mehr als 15 Meter entfernt hatte der Sohn der alten Weisenseel der Bäckermeister seine Sommerterasse. Er hatte eine Frau und 2 Töchter was die Sache für mich immer komplizierter machte.
Mein Problem war schlicht und einfach das pissen. Ich konnte nicht pissen ohne weit und breit angestarrt zu werden. Am Anfang schaute ich immer ganz vorsichtig erstmal aus dem Fenster um sicher zu gehen dass da keiner auf der Terasse ist der mich und meinen Ding anstaaren könnte. Das liess sich auf die Dauer aber nicht immer vermeiden. Einmal war ich mitten drin als die Frau des Bäckers auf die Terasse kam und breit lächelte und mich grüsste. Ich unterbrach den Vorgang abrupt und vergass dass ich dabei war zu pissen also zog ich mitten drin die Unterhose hoch was dazu führte dass ich nach oben pinkelte und mich mit Amoniak besudelte. Ich war Tomatenrot, schämte mich und bin der Frau 2 Wochen lang aus dem Weg gegangen. Sie hatte meinen Schwanz gesehen.
Nach ner weile hatte sich das eingebürgert dass ich pinkelte und die Frau mit den festen und kräftigen Beinen einfach auf die Terasse kam, mich beim Pinkeln sah, lächelte, sich auf die Liege setzte und sonnte. Ich hatte mich daran gewöhnt. Mittlerweile hatte ich sogar das Gefühl dass wir uns seelig annnährten. Sie Schaute gierig auf meinem Ding und spreizte immer weiter die Beine und schon gab es Momente in denen ich nach dem ich fertig gepinkelt hatte mein Ding dabei ertappte wie er steif und hart wurde. Sie war ganz relaxed. Ich war wie der Hase vor der Schlange. Sie brachte mir mit ihrer Coolness nach und nach bei, alles so zu belassen wie es war. Keine Hektik, kein schlechtes Gewissen. Ich hatte einen aufregenden Sommer.
Es kam soweit dass ich vor ihr onanierte und sie zuschaute.
Es kam aber auch der Winter und das fehlende Fenster wurde von der alten Vermieterin nachinstalliert. Ich schmiedete Pläne um das Fenster spätestens ab dem nächsten Sommer wieder abhanden lassen zu kommen.


