Donnerstag, 26. Oktober 2006

Arms Of A Woman

Ich liebe die Musik von Amos Lee. Ein bodenständiger Mann der als Lehrer arbeitete bis er sich leise und heimlich dafür entschied Musik zu machen. Der Mann ist so talentiert, er kriegt Soul und Country sehr dezent und fein unter einem Hut. Dieses Lied "Arms Of A Woman" ist ein herrliches Lied. Cheers!




Falls das Video offline genommen wird, hier das lied:

Gott in Zeiten des Krieges

Wir sassen bei ihm auf dem Balkon und grillten Tomaten fürs Essen. Er war ein Perser mit deutschem Pass, also ein Deutsch-Perser der bei der Bundeswehr gewesen war und sich damals sogar Freiwilling meldete um nach Kosovo geschickt zu werden. Der Mann hatte eine grosse Abneigung dem Islam gegenüber. Er erzählte auch von den kriminellen Taten der muslemischen Kosovoeinwohner gegenüber der serbischen Minderheit die aber die Nachrichten nie erreichten weil die deutschen genauso wie alle anderen Schutztruppen als Beschützer der muslemischen Albaner dahin kamen und es nicht zugeben durften dass es lange nach dem Kriegsende es nicht Serben waren die dort Greultaten begangen sondern die muslemischen Kosovoalbaner. Greultaten wovor die alliierten Truppen oft die Augen zu schliessen hatten und schweigen mussten. Ich bin selbst nicht Religiös und weiss aus meiner fernen Heimat was Islam alles kaputtmachen kann. Darin waren wir uns immer einig.

Über eines sprachen wir oft und zwar über den Krieg. Ich war mit 14 Soldat mitten in wilden Phasen des grössten Krieges nach dem zweiten Weltkrieg, ich war der, der den Zwangsdienst irgendwann quittierte und nach Deutschland flüchtete, er war ein gutbezahlter, gutausgerüsteter Soldat der Bundeswehr der im Rahmen der Schutzmassnahmen für Kosovo dort war. Die Unterschiede waren schon Gross. An der Stelle ist es vielleicht angebracht zu sagen dass er vor Jahren dem Islam den Rücken gekehrt hatte um zum Christentum zu konvertieren.

Wir tranken eiskaltes Bier, es war ein angenehmer Abend eines heissen Tages und der angenehme Duft der gegrillten Tomaten hatte sich mit dem Geruch der vorher gegrillten Lammhackfleichspiesse vermischt. Ich sass auf dem Stuhl, spielte mit den Wasserperlen auf der eisgekühlten Flasche Pfungstädter und hatte meine Beine hoch auf den Balkengeländer gelegt während er am Grill sass und sich um die Tomaten kümmerte.

"Hast du schonmal einen Menschen getötet Hank?"

"Ja ich denk schon. Leider muss man im Krieg töten um am Leben zu bleiben, ich hasse es, ich hab 5, 6 Jahre lang Albträume gehabt bis mein Zustand sich wieder normalisierte"

"Ja aber dennoch hast du Menschen getötet"

"Ja wahrscheinlich habe ich das, aber nicht mit Freude und auch nicht weil ich es wollte, sag mal glaubst du an Gott?"

"Nein, nicht mehr"

"Also du hast keinen Gott mehr?"

"Wenn es einen Gott gäbe, hätte er nie die Dinge zugelassen die du und ich während des Krieges erleben mussten. Weisst du ich bin zum Christentum übergetreten weil ich an Gott, Jesus und der heiligen Geist und son Scheiss glaubte. Nach dem ich deine Geschichte hörte und seitdem ich aus Kosovo zurück bin, scheisse ich auf Gott und allem drum und dran".

Es gefiel mir was er sagte, er wusste dass ich schon immer so dachte, früher hatten wir uns grade über diesen Punkt immer gestritten aber nun dachte er genauso wie ich, ich stiess mit ihm an und er fuhr fort..

"Weisst du Hank ich war dumm, ich tötete und beichtete, ich dachte es verzeiht mir irgendeiner. Mittlerweile soll mir keiner mehr verzeihen. Töten ist nicht gut aber wenn du Soldat bist musst du töten, wohl oder übel. Das ist eine Schande einen Menschen zu töten und später wurde mir klar dass es noch schlimmer ist danach beichten zu gehen als ob da ein Gott wäre der mich jedes mal vom Blut reinwaschen könnte. Hank aber ich fürchte nicht zu töten ist auch schwierig, was würdest du z.B mit den Mullahs und all den Typen machen die seit 30 Jahren den Iran tyrannisieren? Würdest du die nicht töten?"

"Ich hab eigene Ideen"

"Ja dann sag, was denn für welche?"

"Ich würde weder einen Mullah noch ein Bazari oder sonst wen töten, ich würde sie jedentag arbeiten lassen. Schau dir die Hände der Mullahs an, die haben durch die Bank, pummelige, weisse Hände und eine sehr zarte Haut. Das kommt davon weil sie in ihrem Leben nie arbeiten mussten. Diese Hurensöhne haben ein leben lang nur den Koran aufgeschlagen und Fatwas ausgerufen, ein paar reden gehalten und Todesurteile unterschrieben. Ihre Hälse und Bäuche sind Fett, ihre Hände zart. Ich würde so einen Menschen einen Gefallen tun wenn ich ihn töten liesse. Ich würde sie arbeiten lassen, nein, nicht mal Gefängnis, einfach unter Aufsicht arbeiten lassen, auf den Baustellen, in den Altenpflegeheimen, in Strassenbau, Brückenbau, auf den Feldern, als Hirten, als Bergbauarbeiter...die sollen das machen was Milliarden von Menschen täglich machen und sich die Hände dabei abhärten. Sie sollen so schlafen wie ein armer Bauer. Mir geht es mittlerweile darum dass diese Menschen belehrt werden. Sie töten, wäre keine Lehre. Du kannst sie nicht ausrotten weil ihresgleichen werden wieder kommen und zwar mit viel mehr Hass."

Mittlerweile hatten wir beide einige Flaschen getrunken und das Essen war auch schon fertig. Er schlug mir freundschaftlich auf der Schulter und lächelte und wir machten uns ans Essen ohne auch nur ein Wort mehr zu sprechen.

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