Die Sinnlosigkeit

"Verdammte Scheisse Juan. Leck mich am Arsch, ich will nicht Alt werden. Schau dir diese Gesichter an, schau an wie die unterbezahlten Pfleger mit den zerbrechlichen und wehrlosen Gestalten umgehen...schau sie dir an, auch wenn sie es wollten, wären sie sind nicht in der Lage dieses Elend zu beenden. Die grösste Katastrophe auf der ganzen Welt ist nicht der Krieg auch nicht die Armut oder Hunger. Die grösste Katastrophe der Welt ist, nicht in der Lage zu sein den eigenen Arsch abzuputzen"

"Was ist los mit dir man? Spinnst du jetzt? Gestern hast du noch über Rosen und Wein..."

"Ach ja scheiss drauf, gestern habe ich versucht die Wahrheit zu verdrängen. Was ich hier sehe, die offenen Münder, die toten Augen, die zerschlagenen Körper, das hilflose Gewebe, das zahnlose Zahnfleisch, die tote und papierdünne Haut...Hey ich scheiss auf jeden Gott der solch einen Unsinn kreiert hat. ffffuck him den Drecksack"

"Hier hier hier.. reicht jetzt"

"Was? Was reicht? Juan, du und ich sind nur hier weil zwei leute miteinander gefickt haben, uns hat keiner gefragt ob wir hier seien wollen oder nicht und wenn ich das alles vorher wüsste was ich heute weisst, hätte ich dankend abgelehnt. Verdammt ab dem Moment an dem du auf die Welt kommst, beginnt schon dein Kampf gegen Tod. Und wieso verdammt? Um irgendwann deinen hilflosen Arsch von irgend eine arme polnische Pflegerin putzen zu lassen die dich morgens bis abend beschimpft weil sie Frust schiebt und weil sie denkt dass du ohnehin nichts mehr kapieren würdest? In der Zeit auf der Erde, fickst du ein paar Frauen, schuftest dich zu Tode, machst ein paar mal Urlaub, kreierst weitere hilflose Menschen die du dann deine Kinder nennst und schon fangen die ersten Probleme an, Hüfte, Haut, Knochen, Rheuma, Krebs, Dialyse, Herzschrittmacher, Invalidität, Rollstuhl, Tragestuhl, Das rote Kreuz, ASB, Notarzt, Pflegeheim, Rehaklinik, Altenheim, Leichenwagen, Leichenbestatter, ....weg. Einfach so.
creature - 8. Sep, 21:40

ja, ist auch eine erkenntnis.., irgendwie stimmt es ja auch!

Chinaski - 8. Sep, 21:42

Das ist nicht "eine" erkenntnis. Das ist "die" Erkenntnis. Eine tiefere und existentiellere Erkenntnis gibt es nicht.
C. Araxe - 8. Sep, 23:14

Und dennoch glaubt doch jeder, in Würde alt werden zu können. Bis zum letzten Atemzug autark leben zu können.
creature - 8. Sep, 23:20

dort wo ich aufgewachsen bin wars auch so, die leute wurden 80 oder 90 jahre alt und saßen am bankerl vorm haus, rauchten ihre pfeife oder zupften unkraut im garten, plötzlich hieß es, der oder die ist in der nacht gestorben.
gut, das war am land, weit und breit kein krankenhaus und war jemand sehr krank, kam der landarzt vorbei, das wars.
Chinaski - 8. Sep, 23:21

Das zeugt von Schwäche und Dummheit der Menschen liebe Araxe. All die Menschen die ich beschrieben habe, haben auch eines Tages davon geträumt ein starkes und würdevolles Leben bis zum Ende leben zu können. Es gibt nichts schönes an alt werden. Jedes weisse Haar ist ein Todeszeichen. Der Mensch versucht natürlich aus Selbsterhaltungstrieb heraus die Wahrheit vor sich hin zu schieben, Fakt jedoch ist und bleibt dass das ganze eine sinnlose und hässliche Angelegenheit ist. Das wird jedem irgendwann klar werden. Jeder wird die Glocken hören, viele tun es schon bevor sie richtig alt geworden sind. Diese Leute sind desillusioniert, ihnen kann man meistens nichts mehr vormachen.
C. Araxe - 8. Sep, 23:35

Die Illusion sollte man aber trotzdem so lange wie möglich aufrecht erhalten, finde ich. Warum sollte man schon jederzeit die Ohren spitzen, um den Klang der Glocken zu hören, wenn noch nicht einmal zum Seil gegriffen wurde? So lange man noch leben kann, ohne auch nur den ersten Glockenschlag zu hören, dann sollte man auch leben und nicht darauf warten, dass man es nicht mehr kann. Und ich glaube, dass der Verfall des Körpers das geringere Übel ist. Eines, an das man sich gewöhnen kann. Schlimm wird es erst, wenn sich Einsamkeit breit macht. Eine Einsamkeit, die sich nicht aus fehlender Nähe zu anderen Menschen speist, sondern aus der fehlenden Nähe zu sich selbst, weil sich da all die Leere eines Lebens auftut, was nie wirklich gelebt wurde.
Chinaski - 8. Sep, 23:47

Mit dem ersten Teil deines Eintrages bin ich einverstanden und zwar nicht weil es eine neue Therapie wäre, sondern weil es einfach den Lauf der Dinge entspricht. Ob der Mensch es will oder nicht, er hofft und versucht das jämmerliche Leben noch bis zur letzten Sekunde auszuleben.

Womit ich aber nicht einverstanden bin ist das zweite Teil. Die Sache mit der Einsamkeit. Eine gewisse Einsamkeit heisst nichts anderes als Freiheit und Unabhängigkeit wobei man hier die selbst auferlegte Einsamkeit nicht mit Vereinsamung verwechseln sollte. Der jenige der gut Einsam leben kann hat das Optimum erreicht. Nur wenn du mit der Einsamkeit keine Probleme hast, kannst du ruhe und zufriedenheit finden, nur in der Einsamkeit kannst du zu dir selbst finden. Die Gesellschaft ist ein Trugbild, sie hällt dich davor ab tiefer in dir hineinzublicken. Menschen die ständig eine grosse Gesellschaft um sich herum haben, sind immer nur wie ein Heft in dem andere Menschen schreiben ohne das auch nur eine Zeile von ihm selbst drin steht. Du schwafelst dann meistens die Meinung der Gesellschaft nach und glaubst es wäre deine eigene...

Mein Blick für mich selbst und für die Wahrheit wurde immer unvergleichlich schärfer wenn ich Einsam war als wenn ich viele Menschen um mich herum hatte.
C. Araxe - 9. Sep, 00:00

Ne, das war jetzt ein Missverständnis. Ich bin nicht der Meinung, dass Einsamkeit etwas ist, was negativ ist oder das man vermeiden sollte. Das ist ja irgendwo auch die Grunderkenntnis, dass jeder einsam ist. Nur tun sich damit die meisten Menschen sehr schwer, was sich dann, wenn sie es nicht schaffen, dies zu akzeptieren (und auch vor allem als Gewinn zu sehen) oder sich davon abzulenken, in Vereinsamung äußert. Das meinte ich eben mit der Leere, wenn man sein eigenes Leben nicht gelebt hat.
Chinaski - 9. Sep, 00:07

Damit bin ich einverstanden
C. Araxe - 9. Sep, 00:44

Ja, nur in einem Punkt nicht, soweit ich das abschätzen kann, inwieweit man Sie (haben Sie ja schon gemerkt, via Blog sieze ich gnadenlos, denken Sie sich nichts weiter dabei - das ist bei mir nur ein Stilmittel, welches ich ironisch augenzwinkernd einsetze und reden Sie mich von mir aus so an wie Sie wollen. Nur damit das mal geklärt ist.) hier so ansatzweise kennenlernen konnte. Ich habe kein oder kaum (wenn es persönlicher wird, dann ziehe ich eben meine Konsequenzen und meide diese Kontakte so gut es geht) ein Problem damit, dass die meisten Leute anders ticken. Dann sollen sie das eben, wenn sie meinen, so glücklicher oder was auch immer zu sein. Ich habe dafür Verständnis (ist eben für viele der bequemere Weg) und verachte sie nicht dafür, das ist ja dann auch so der gängige Weg, Mensch zu sein, sich eben anzupassen, auch wenn es nicht mein Weg ist, auch wenn ich dann doch genauso Kompromisse eingehe, wenn auch diese vielleicht bewusster gewählt sind.
Chinaski - 9. Sep, 01:02

Da gibts nur ein Problem. Du redest höchst wahrscheinlich von bewusst gewählten Wegen. Ich bin aber viel zu besoffen um etwas bewusst angestellt zu haben. Ich lebe seit Jahren mit der Erkenntnis dass die Quintessenz des Lebens nichts als Sinnlosigkeit ist und weisst du wenn man soweit ist die Sinnlosigkeit zu sehen und ihn plausibel erklären zu können dann scheisst man einfach auf nebensächlichkeiten wie "mein weg" oder "dein weg" oder was auch immer.
C. Araxe - 9. Sep, 01:38

O.K. - besoffen ist das Vehikel, um sich von bewussten Entscheidungen zu distanzieren. Aber mitunter schafft das gerade Klarheit. Vieles konnte ich nur noch ansatzweise, wenn überhaupt, nachvollziehen, was ich so in angetrunkenem Zustand gedacht habe, aber manches war so klar wie ich es nie so explizit in nüchternem Zustand hätte abstrahieren können. In vino veritas.
Klar, das Leben ist sinnlos. Mir macht es aber ungemein Spaß, in dieser Sinnlosigkeit mir etwas Sinn zusammen zu schustern, der Nonsens ergibt den Sinn oder so. Von mir aus auch keinen Sinn per se, aber doch einfach Freude am Sein und mich immer wieder aufs Neue selbst zu schaffen, mag das auch in noch so dunklen Gefilden sein, ansonsten würde ich es dann doch nicht so schätzen zu leben, zu sein. Und irgendwo ergibt sich dann doch ein Weg, mag er auch in Abgründen sein.
Chinaski - 9. Sep, 01:44

Ja aber das war nicht die Pointe denn Freude spüre ich sehr oft und sehr ausgiebig. Ich bin ja auch nur ein Mensch der letztenendes den sinnlosen Weg bis zum schluss gehen möchte also muss dieser lage Weg zumindest hier und da mal mit Freude geschmückt werden, man muss sich selbst verarschen wo man kann um nicht an das sinnlose Ende zu denken. Das ist die Oberfläche. Eine etage tiefer, sieht alles viel düsterer und sinnloser aus je mehr man sich auf dem Kern konzentriert und so wie ich es sehe siehst du die Sache in der Hinsicht nicht viel anders. Wie denn auch? der gesunde Menschenverstand kann nicht anders als Sinnlosigkeit zu erkennen.
C. Araxe - 9. Sep, 02:06

Man kann an diesem Trotz wider der Sinnlosigkeit aber auch jenseits von Oberflächlichkeiten festhalten. Und das sind die Wege, die ich suche und teilweise finde.
darkrond - 9. Sep, 02:08

zunächst: zustimmung zur these der sinnlosigkeit des lebens. leben ohne tieferen sinn ist leben ohne höheres "du sollst", was die räume für "ich will" weitet. sehr erfreulich, finde ich.

danach: warum von anfang an kampf gegen den tod? warum kampf gegen den tod? da käm ich ja vor lauter kampf gegen den tod gar nicht zum leben. oder um es mit einer odenwälder lebensweisheit auszudrücken: wenn kummt, kummt's. da hilft auch gequältes rumgekämpfe nichts.

zuletzt: die problematik der schlechten pflegeversorgung etc ist kein problem des alterns, es ist ein problem der beschissenen gesellschaftlichen verfassung. würden wir alle gemeinsam daran was ändern, sähe die sache bei weitem nicht so verkackt aus, wie sie sich zur zeit darstellt.

nachsatz: nicht rumjammern wegen übermorgen. das jetzt genießen. macht einfach mehr spaß. /,-)

Chinaski - 9. Sep, 02:28

Zunächst: hm. Ok.

danach: Dieser Kampf wird weder mit den Fäusten noch mit Gewähren geführt mein lieber (meine Liebe?!). Dieser Kampf ist einfach da, die Natur hat es so gewollt dass ab dem Zeitpunkt an dem du auf die Welt kommst, dein Wesen anfängt Sekunde zu Sekunde zu altern bis du stirbst. Das ist der leise und wiederrum absolut sinnlose Kampf gegen den Tod bis er kommt.

zuletzt: An deiner Aussage hier ist nicht -zumindest nicht sehr heftig- zu rütteln, jedoch hat sie kaum was mit dem zutun was ich gemeint hatte. Mir nämlich ging es absolut nicht darum hier in die tiefen der Gesellschaftskritik einzudringen. Ich sag dir aber trotzdem eins: Keine(r) wäscht gern und vor allem Hauptberuflich fremde Ärsche egal ob er/sie 1000 Euro oder 3000 Euro im Monat für diese Dienstleistung bekommt. Wer dir was anderes erzählt hat, hat schlicht und einfach gelogen. Das ist der Mensch und sein Ekel und kein System ändert was daran.

nachsatz: wir jammern nicht, wir bloggen und blogger bloggen nun mal ab und an gequirlte Scheisse. Das sollte jeder einzelne von euch mittlerweile wissen. Und zwar aus Selbsterfahrung :)

Cheers...man ist dieser Wein gut!
darkrond - 9. Sep, 11:42

zunächst: (blöde konsenssoße *ggg*) aber dankeschön. /,)

danach: natürlich altert man. aber ich kann es auch anders ausdrücken: wenn ich kämpfe, dann für gewöhnlich gegen einen gegner bzw. feind. solange ich den tod als feind auffasse, werde ich wohl gegen ihn kämpfen. aber warum soll ich den tod als feind auffassen? warum kann ich ihn nicht als dem leben gleichrangig auffassen? oder gar einfach als teil des lebens? dann muss ich nicht mehr gegen ihn kämpfen. ich kämpfe ja auch nicht gegen das leben.

zuletzt: das ist eben nicht einfach "der mensch", denn bekanntlich formt die umwelt denselben. ich kann es recht einfach anhand von kindern illustrieren. die haben nämlich diesen ekel noch keineswegs. die spielen auch mit scheiße. oder eine begebenheit, die mir mal passiert ist. da saß ich in einem bus, vis a vis einem mann mit amputiertem kehlkopf. die erwachsenen schauten leicht pikiert, als er mit seiner sprechhilfe hantierte. nicht so ein anwesendes kind. das fragte einfach den mann, was das ist, und wofür das gut ist usw. da war kein ekel, da war neugier. der ekel aber, der wird uns gesellschaftlich anerzogen.

nachsatz: hm. ok. :-)
Chinaski - 10. Sep, 00:50

Zunächst: Bidde :)

danach: Vernunftig. Trotzdem bleibt der Anblick des alten, zerbrechlichen, geistig nicht anwesenden Menschen traurig und höchst hässlich.

zuletzt: Nochmal: Ob nun der Mensch im kindes alter, aus unwissenheit heraus mit scheisse spielt - oder sie von mir aus sogar frisst- oder nicht, daran dass keiner gerne fremde Ärsche wäscht, ändert sich trotzdem nichts. Ein Kind tut vieles instinktiv. Der Mensch jedoch ist deshalb ein Mensch weil er seine Instinkte ausfeilt. Nicht alles was ein Kind tut ist demnach richtig und für den Erwachsenen nachahmungswürdig.

nachsatz: Na dann ist ja gut :)
20prozent - 9. Sep, 02:17

Seitdem ich eine Zeit lang jeden Tag Menschen gesehen habe, die zum Abwischen des eigenen Arsches nicht mehr in der Lage waren, ärgere ich mich über jeden "vertrödelten" Tag. Denn es könnte der letzte sein, an dem ich mein Leben genießen kann.

Chinaski - 9. Sep, 02:33

Ja das ist die logischste Konsequenz die man hieraus ziehen könnte bis man den eigenen Arsch nicht mehr selbst abputzen kann!
Nessa (anonym) - 9. Sep, 13:04

ich wollte immer nicht älter als vierzig werden, wäre es zu verantworten das Leben selbst zu beenden bevor es einen lahm legt?

Chinaski - 9. Sep, 21:41

Ein mündiger Mensch kann sich das leben nehmen wann er will. Meistens habe ich sogar mehr Achtung vor Leuten die das eigene Leid selbst beenden als die bis zum letzten Atemzug am Leben kleben obwohl sie nichts mehr erwarten dürfen und sich nicht mal mehr den Arsch selbst abputzen können. Da ist die Würde schon nicht mehr vorhanden. Einer meiner wünsche war schon immer die Kraft und den Mut zu haben mir das Leben nehmen zu können wenn ich es für nicht Lebenswert erachte.
elve - 9. Sep, 17:17

Frustration

Nun das hört sich ja frustrierend an.

Der Tod gehört nun mal dazu, um überhaupt ein sinnvolles Leben führen zu können, gäbe es diesen nicht, wäre die Gestaltung des Lebens gleichgültig. Man würde die Lust zu leben zunichte machen, wenn man es immer geniessen will. So bedarf es einer Endlichkeit, das ist nun mal Fakt, in diesem Widerspruch müssen wir leben. Aber möchtest du einem Kind schon erzählen, es braucht sich gar keine Mühe geben, ein sorgenfreies Leben gibt es nicht, alles ist mit Scheiße bedeckt, die Menschen sind schlecht und wenn sie alt sind, muss man ihnen auch noch die Scheiße vom Hintern wischen. Na du scheinst ja gar nicht so schlecht zu sein, du reflektierst dich selbst, du sorgst dich, du versucht hinter die Kulissen zu schauen und nicht einfach blindlings die Dinge zu glauben, die jeden Tag einem präsentiert werden.

Aber die Sorgen gehören nun mal dazu und das finde ich nicht frustrierend, das finde ich, ist ein schöner Charakterzug diese zu beachten und egal ob dabei die Haare grau werden und Scheiße am Arsch klebt, wenn mehr Menschen sich um andere Menschen und Dinge sorgen würden, würde es auch bedeuten, auf sich selbst zu achten, denn die Achtsamkeit funktioniert nicht alleine auf sich selbst bezogen, sondern nur im Geflecht zu anderen Menschen und dann würde das Altwerden nicht mehr so dramatisch sein.

Leider gaukelt die Werbung uns jeden Tag etwas anderes vor, alles muss toll und sorgenfrei bis zum Tod sein und am Besten auch alles clean, aber genau dadurch entsteht dieser Ekel davor, wenn man die Realität betrachtet, da bist du leider drauf reingefallen.

Kleiner Tip am Rande: heiße wohltuende Trinkschokolade, aber vorsichtig, kann süchtig machen.

Chinaski - 9. Sep, 21:37

Werbung hin oder her, das interessiert mich hier nur Sekundär bis gar nicht. Fakt ist dass der Tod nun mal nichts schönes darstelllt. Fakt ist dass die Schwäche und die damit verbundenen Alterskrankheiten einfach nichts schönes darstellen, das Altern ist keine schöne Prozedur und nicht umsonst sagen viele alte Menschen dass sie sehr gern wieder 30 wären. Das ist nun mal so und da kannst du noch so viele Verschönerungstheorien aufstellen, der Tod hat nichts schönes wobei ich zwischen altern und Tod stark unterscheide. Für mich ist der Tod sogar etwas befreiendes wenn ich die dumpfen Gesichter der alten Menschen in den heruntergekommenen Pflegeheimen so anschaue. Das altern und alt zu leben ist unvergleichlich schlimmer als der Tod selbst. Diese Leute sehen viel befreiter aus wenn sie Tod sind als wenn sie halbtod auf den Sofas der Heime liegen und von den Pflegern angefaucht werden.
ange_du_soleil - 9. Sep, 20:13

wer will schon alt werden - kein einziger - und doch es bleibt uns nichts übrig, aber ist es vielleicht nicht nur das äußere was uns stört, weil wir uns verändern? ja, es ist blöd .....die weisheit kommt trotzdem erst mit dem alter ...deine aufzählung ist klasse ..erst krebs ...super besiegt und dann herzschrittmacher ....ah ja ...sorry, ich habe keine lust das heute so ernst zu nehmen ...ist mir garnicht danach ...das leben hat so seine guten und schlechten seiten und heute sind sie nun mal gut für mich ....also trink ein glas und scheiss auf den tod

Chinaski - 9. Sep, 21:30

Abgesehen davon dass ich nicht glaube dass man mit dem Alter weiser wird, geb ich dir völlig recht. Scheiss auf den Tod und Angst sollte man schon gar nicht haben weil wenn wir da sind ist der Tod nicht da und wenn der Tod da ist dann sind wir nicht mehr da.

Also Salute ;)
Chaot35 - 9. Sep, 22:05

was geht denn hier ab bro?
nimm dir ein glas wein, viel guten käse, hol dir einen runter und freu dich über das leben. das mach ich nämlich heute abend auch.

also nimm dir ein beispiel:-)

Chinaski - 9. Sep, 22:08

Yeah bro, du hast es vor, ich bin längst dabei! Also nimm dir ein Beispiel und hinke nicht immer so hinterher ja? :)
Chaot35 - 9. Sep, 22:10

aber erstmal muss ich jetzt kotzen gehen. überfressen:-)

oder eine gute zigarette.
Chinaski - 9. Sep, 22:13

Ja kotz dich erst mal aus dann schicke ich dir ein paar Päckchen Rothmann's!
Ich bin Nichtraucher aber ich hab sie alle irgendwann mal probiert. Die Rothmann's waren aber nicht schlecht und Lucky Strikes sind auch nicht schlecht.
Chaot35 - 9. Sep, 22:16

die sind mir zu stark. ausserdem würde ich am liebsten gar nicht mehr rauchen.

nee, kotzen muss ich nicht mehr. machen wir einfach einen "Kultur-Abend":-)
Chinaski - 9. Sep, 22:18

Ahh ich verstehen, kültür ja? Das gut lol
Chaot35 - 9. Sep, 22:23

immer nur vom feinsten, deluxe und pole-postition. und wenn diese wichser-bayern heute gegen pauli verlieren mach ich ein fass auf:-)
Chinaski - 9. Sep, 22:27

Ja meine Bremer sind raus, und die Koblenzer mit denen ich sympathisiere auch :( Ein Trost war dass der scheiss HSV auch noch rausgekickt wurde und wenn Pauli noch gewinnt, dann ist alles nur noch halb so schlimm.
Chaot35 - 9. Sep, 22:30

eben!:-)
was den HSV betrifft so gebe ich dir absolut recht!
madamesauvage - 10. Sep, 09:09

Meine Herren, meine Herren, was ist denn das hier für eine abfällige Haltung gegenüber dem Hamburger Sportverein? Contenance bitte!
Was bin ich froh, dass Hannover nicht erneut versagt hat!
Nessa (anonym) - 9. Sep, 22:25

Krass es gibt auch Pauli Fans??

Chinaski - 9. Sep, 22:28

Das sind keine Pauli fans, diese kölner sind einfach leidenschaftliche Bayern hasser lol
Chaot35 - 9. Sep, 22:28

als Kölner ist das Fan-Freundschaft. Ausserdem ist alles was gegen die Bayern ist konstitutionell gut!
Nessa (anonym) - 9. Sep, 22:29

hmm naja auch aber ne Möglichkeit Pauli Fan zu sein....also als eschte Hamburgerin finde ich Pauli bessa als HSV *kotz*

Chinaski - 9. Sep, 22:30

und als Bremer Fan finde ich diese Einstellung sehr Sympathisch :)
Nessa (anonym) - 9. Sep, 22:32

sagt mal wer issn diese nessy?mein Namensvetter.....hank meinsu die heisst auch nessa?

Chinaski - 9. Sep, 22:34

Weiss ich nicht, frag den Chaot
Nessa (anonym) - 9. Sep, 22:39

meinsu das muss jetzt offziell nochma machen oder der antwortet mir vielleicht von selbst wenn er das liest?

Chaot35 - 9. Sep, 22:43

nessy ist jemand sehr liebswürdiges. jemand den ich persönlich inzwischen kenne und sehr schätze. aber nicht so anonym ist wie du....
Nessa (anonym) - 9. Sep, 22:48

Meine Frage war ob sie in echt auch Nessa heisst!

Chaot35 - 9. Sep, 22:52

Nein, das tut sie nicht.

Du bisst aber eine bissige, was?:-)
Nessa (anonym) - 9. Sep, 22:53

ne bin eigentlich ganz ne lieb und nett ne hank?

lol aba wenn man mich nicht versteht kann ich bissig werden.:P

Chaot35 - 9. Sep, 22:57

das ist unverkennbar:-)
Nessa (anonym) - 9. Sep, 22:58

meine nette Art ne?;) hehe

Chaot35 - 9. Sep, 23:11

quad erat demunstrandum....:-)
Nessa (anonym) - 9. Sep, 23:27

das werde ich ma als Kompliment auffassen.....;)
Chaot35 - 9. Sep, 23:41

fass es eher als bringschuld auf:-)

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