Charles Bukowski besoffen!

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thedarvish (anonym) - 6. Jan, 03:02

comment

Interessanter Kommentar von irgendjemanden auf youtube:
"Ive read everything by bukowski from flower fist and bestial wail, to open all night and bukowski was no more then a fake, he was a drunk who sat at home and wrote that he WAS what we he saw outside his window."
Ob da was dran ist?

Chinaski - 6. Jan, 11:43

Buk hat doch selbst immer gesagt dass seine Geschichten meistens in besoffenem Zustand entstanden, er hat doch selbst gesagt dass nur ein Teil seiner Geschichten wahr und einiges ausgedacht war. Grad das war seine Stärke. Das Talent sich hinzusetzen und Dinge zu schreiben was die Menschen lesen wollten und da ist es scheissegal ob er dabei nüchtern oder besoffen war.

Ich finde eher dass der kommentator auf Youtube sich etwas wichtiger machen wollte als er tatsächlich ist. Übrigens glaub ich dann auch nicht dass er alles von ihm gelesen hat denn es gibt ja reale Augenzeugen wie er sich prügelte, wie er war, er hat ja Vorlesungstermine gehabt wobei er da während er las, 2 Flaschen Rotwein und ein paar Flaschen Bier konsumierte...
waschsalon - 6. Jan, 19:32

ist nicht eigentlich egal, ob buk besoffen ist oder nicht?!

Iggy - 6. Jan, 20:03

ist doch egal,

wie und warum und in welchen zustand etwas geschrieben wird.
wichtig ist nur, was dabei hinten herauskommt... ;)

Chinaski - 6. Jan, 23:35

so ähnlich seh ich das auch
hh (anonym) - 7. Jan, 05:52

hoffe, du hast den zug noch gekriegt und bist gut nachhause gekommen. :)
Lange-Weile - 7. Jan, 17:59

Hilfreich für den, der damit umgehen kann

der Alkohol hat viele berühmte Künstler -John Lennon, Jjim Mossison oder auch Hemingway - zu ihren Visionen gebracht. Der Zugang zu ihnen fällt leichter, wenn Geist alkoholisiert ist, er löst ihn von Körper und dem "grauen" Alltag.

John Lennon nannte dies - Bewußtseinserweiterung. Hemingway hatte sicher einen anderen Begriff darür - so genau hab ich mich mit seinem Lebenslauf noch nicht beschäftigt.

Die Gefahr besteht darin, dass man die Besoffneheit sie zu Ekelpaketen macht oder ihnen die Bodenstänndigkeit rauben kann. Doch große Künstler haben wichtige Begleitpersonen, die sie vor öffentlichen Abstürzen schützen.

Gruß LaWe

PS: Mein Gott, sind deine Bilder wieder schön :-)

Chinaski - 7. Jan, 19:24

Die Sache ist die dass ich generell nicht drauf achte was die Menschen trinken sondern eher drauf ob das was sie schreiben oder tun mir zusagt. Anthony Hopkins z.B war jahre lang ein notorischer Trinker aber trotzdem ist er einer der stärksten Figuren die jemals schauspielert haben. Es gibt unzählige nüchterne Schriftsteller die nicht in der Lage sind einen lesenswerten Satz aufs Papier zu bringen!
sillerbetrachter - 7. Jan, 22:20

das ist mal ne machoanmache, die sich gewaschen hat! und dann behaupte nochmal einer, dass betrunkene immer die wahrheit sagen. wie steht es so schön auf seinem grabstein? don`t try...

Chinaski - 7. Jan, 22:26

Welche Anmache meinst du eigentlich?
Stefan (anonym) - 9. Jan, 10:58

Ne Leute, so einfach ist das nicht. Pickt Euch nicht die paar notorischen Saufköppe raus und betont, dass sie mehr geleistet haben (egal ob schaupsielerisch, musikalisch oder schriftstellerisch) als manch anderer im nüchternen Zustand. Es gibt sicher auch sehr geniale Künstler auf allen Ebenen, die ohne Drogen was Kreatives leisten können. Es bedarf keiner Drogen, um kreativ zu sein. Das klingt mir zu sehr nach falsch verstandener Heldenverehrung. Im Übrigen, ich habe viel von Bukowski gelesen, aber auf Dauer finde ich nichts Geniales daran zu lesen, wie einer im Vollrausch Frauen auf die Möpse spritzt, nur weil er Bukowski heißt.

Chinaski - 9. Jan, 17:56

Ist doch egal wie es dir klingt. Wenn dir die Geschichten nicht gefallen dann liest du sie einfach nicht mehr, aber ich hoffe nicht deshalb weil der Schriftsteller ein Säufer ist, sondern weil der Inhalt dir nicht zusagt. Es ist tatsächlich so einfach wie ich es sage.
rocco (anonym) - 9. Jan, 21:12

"Die Öffentlichkeit nimmt sich von einem Schriftsteller, was sie braucht, und den Rest lässt sie unter den Tisch fallen. Und das ist meistens das, was sie am nötigsten hätten. Sex ist interessant, aber nicht das einzig Entscheidende." (Bukowski)

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