Nicht der Rede wert

Ich sass da am Tresen und trank Bluemoon, ein Cocktail den ich selbst kreierte und der dann auf der Menükarte des Bars gesetzt wurde. Eine Hellgrüne frische Brühe mit viel Limetten, Limonen und Orangensaft, zwei Minzblättern und Smirnoff, Blue coracao, lime juice, cocos Zucker und eine kleine menge Gin.

Eine Frau, um die 50 oder vielleicht auch 55 sass neben mir, die Beine übereinander gerschlagen, Brille, dunkelbraune Haare, einen riesen grossen orangenen Indioschal um den hals der so gross war dass er als Jacke fungierte. Sie trank Bailys on ice und gab sich sehr Würdevoll, fragte die Männer um sich sehr höflich nach Feuer, nahm eine lange dünne weisse Zigarette aus der weissen Schachtel heraus, nahm sie zwischen den Lippen, schmiss dann beide Hände in den Schoss und lächelte mit der unangezündeten Zigarette in dem Mundwinkel den Mann an, der sich sich hektisch alle Taschen durchtastete um das Feuer zu finden.

Ich hatte einiges intus und die Szene kam mir lächerlich vor. Ich drehte mich um und kippte weiter meinen Cocktail, ich kippte wohl solange bis ich keine Ansprüche mehr stellte. Es war 3 Uhr morgens als ich mit ihr zusammen in das Taxi einstieg und richtung ihrer Wohnung fuhr. So besoffen war ich garnicht aber ich schlief zu der Zeit auf der Strasse und in der Dresdner Bank also muss ich wohl in Unterbewusstsein sogar ganz rational überlegt haben als ich mit ihr in den Wagen einstieg. Ein warmes Bett reizte mich, ich hatte schon seit einer Woche keine Matratze mehr unter mir gehabt. Ich zahlte das Taxi und hängte mich an der Schulter der älteren Dame als Zeichen des Besoffenseins.

Ich trat ein, sie knipste das Licht an. Das Badezimmer war grade gegenüber der Eingangstür, das Schlafzimmer rechts davon, das Wohnzimmer links vom Bad, links vom Wohnzimmer noch ein Zimmer ...es war wie in einem Kreisverkehr.

Ich ging direkt ins Schlafzimmer und schaute mich um ohne das Licht anmachen zu brauchen. Es lag Schnee und das Zimmer bestand aus riesige Fenster. Es gab praktisch keine Wand zum Garten sondern ein riesiges Glasfenster. Der Mond kam jetzt immer öfter zum Vorschein und liess den weissen Schnee dermassen reflektieren dass das Zimmer ziemlich hell wirkte. Ich fragte mich ob ich sie noch alle haben könnte mit dieser alten Frau hierher zu kommen, aber ich hätte auch nichts mehr ändern können. Ziemlich dicht neben dem Fenster war ein grosser alter Birnenbaum der selbst in der Nacht Schatten spendete. In der Wohnung lagen überall alte getroknete Blätter, dann sah ich eine riesige Vase in der irgendeine getroknete Pflanze mit sehr vielen trockenen braunen und gelben Blättern, steckte. Daher auch die Blätter überall auf dem Boden. Wann hatte sie das letzte mal die Wohnung sauber gemacht. Aber analysieren wollte ich die Sache nun auch wieder nicht und liess mich auf dem altmodischen aber sehr bequemen Bett fallen. Genau gegenüber hatte sie ein Schwarz-Weiss Poster an die Wand genagelt auf dem ein schwarzer Typ mit Six-packs und weisser unterhose abgebildet war. Solch einen Poster hatte ich hier nicht erwartet. Die Frau schien mir zu alt dafür und die Wohnung zu altmodisch. Für einen Moment fragte ich mich ob ich hier an einer alten abgebrühten Frau geraten bin die schon einige Black Giants hinter sich hatte. Aus dem Bad hörte ich mittlerweile das plätschern des Wassers. Wegen den grossen schwarzen Schwänzen machte ich mir augenblicklich keine Sorgen mehr. Ich hatte Schwarze unter der Dusche erlebt die nur die hälfte von dem vorweisen konnten was ich anzubieten hatte. Ich lief zum Bad und sah sie in der Badewanne sitzen. Sie wusch sich die Vagina. Es gab also kein zurück mehr. Das erstaunliche war dass wir seit einer halben Stunde kein wort miteinander gesprochen hatten. Ich zog mich aus und ging unter der Decke. Sie kam nackt und legte sich zu mir, tastete unter der decke und merkte dass ich noch die Unterhose anhatte. Ihr unterleib war jetzt kalt obwohl sie sich mit dem lauwarmen Wasser wusch. Sie wollte küssen aber das wollte ich unbedingt verhindern. Ich drehte sie um zur Seite und rieb mich von hinten an ihr, für einen Moment wurde ich wild und began an ihren Haaren zu ziehen, sie lachte und liess alles über sich ergehen. Das pulsierende Ding konnte nun nicht mehr zurück gehalten werden, sie drehte sich plötzlich um und drehte mich um auf den Rücken und begann zu saugen, ich könnte förmlich das Wasser spüren das sich bei ihr in dem Mund sammelte. Sie sabberte förmlich aber alles was sie tat, tat sie mit einer erstaunlichen Hingabe. Sie nahm freiwillig wieder die Stellung an zu der ich sie vor einigen Minuten gedrängt hatte und das Spiel konnte anfangen. Es hörte nach einer knappen Stunde auf. Die Frau hatte etwas ruhiges aber verständlichvoll mütterliches an sich was mich eigentlich aus der Rolle des dominanten herauskatapultierte. Ich hatte das Gefühl als ob eine ältere Dame mir einen Gefallen tun wollte. Ich fand mich garnicht gut. Sie sagte ich wäre gut, aber was heisst das schon.

Ich schlief ein wie ein Baby und wachte kurz vor Mittag wieder auf. Sie schlief noch als ich aufstand um auf die Toilette zu gehen. Ich wollte unbedingt mein Ding waschen. Als ich gepinkelt hatte und schon unter der Dusche stand, fühlte ich plötzlich von hinten zwei arme die mich umarmten und Hände die meine Brust massierten. Die Hände bewegten sich nach unten und wuschen mein Dinge während ich meine Haare wusch. Immernoch kein Ton. Weder ich noch sie hatten was zu sagen. Sie behandelte mich Sanft und lächelte ohne ein Ton von sich zu geben. Ich zog mich an und wollte aus der Tür und glaubte ihr ein Satz oder irgendwas in der Richtung schuldig zu sein, aber sie lächelte mich an und sagte:

"Wir sehen uns irgendwann"

"Klar" sagte ich aus verzweifelung heraus und wusste genau dass weder ich sie noch sie mich wieder sehen wollte.

Ich nahm den Bus und fuhr in die Stadt um irgendwo zu frühstücken. Ich hab sie dann Monate später nur noch ein mal in besoffenem Zustand gesehen, fickte sie auf offener Strasse ohne an ihr rumzuspielen und sie vorzubereiten, sie war nicht nass und es tat ihr so weh dass sie nach einer Minute aufgab und sich verabschiedete. Ich stand da mit einem erregten Geschlechtsteil in der Hand und hatte probleme ihn wieder in die Hose zu stecken. Ich musste warten bis er sich wieder beruhigt hatte. Danach sah ich sie nie mehr.

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