Deklame, Deklamation, Dèclamer...
Es gibt eine traditionelle persische Art Gedichte und Geschichten zu erzählen die wir "Deklame" nennen (Auf english "to declaim" und auf Französisch "Dèclamer"). Hierbei wird entweder ganz ohne Musik im Hintergrund eine Geschichte erzählt oder die Musik spielt im Hintergrund oder zwischen den Sätzen nur eine untergeordnete Rolle. Die leute die diese Art von musikalischen Deklamationen durchführen, sind also allein auf ihr Können als erzähler angwiesen und natürlich auf eine warme und raffinierte Stimme.
Dieser Mann hier der eine demütig-melancholische liebesgeschichte voller Weisheiten erzählt hat so eine Stimme. Nicht viele werden ihn verstehen aber 2 meiner deutschen Freunde haben dieses Stück bis zum ende angehört und fanden sich am Ende völlig perplexed da sitzen noch immer gefesselt von der tiefen und warmen Stimme dieses Mannes und von der Musik im Hintergrund. Er liest ein sehr schönes Gedicht von dem bereits toten iranischen Dichter Fereydoon Moshiri.



auf der Zunge....
die Liebe zum Wort spüre ich auch in deinem Blog.
Du läßt dir jedes Wort, jeden Satz wie den Spätburgunder auf der Zunge zergehen :-)
GrußLaWe
Danke
Genuß
So wie ich gern in der Körperesprache des einzelnen lese, so spüre ich in den Text auch eine gewisse Körpersprache.
Bei die spielt der Genuß eine wichtige Rolle. Und in der Tat kann man mehr genießen, als das, was über die Zunge gleitet. Bewegungen oder auch Worte :-)
Gruß LaWe
Hab eine schöne Zeit liebe LaWe