Bluten die Iraner vergeblich?
Sie kommen aus ihren Häusern, Tag für Tag, Nacht für Nacht, wissen dass sie nichts als blutrünstige Hunde antreffen würden. Hunde die nicht alle aus dem Iran stammen sondern hizbollah Söldner aus dem Libanon sind die nun eine Möglichkeit sehen sich für die Milliarden die sie aus iranischen Kassen bekommen haben um Südlibanon und Nordisrael in Schrecken zu versetzen zu revanchieren und bedanken.
Die Hunde die in diesem Land -regieren kann man das nicht nennen- diktieren wissen genau dass sie zwar immernoch einige iranische Schläger und Killer anheuern können aber wenn es hart auf hart kommt, und wenn dieser Killer ein ums andere Mal frauen und kinder umlegen muss, fängt er irgendwann an Gewissensprobleme zu bekommen zumal die Demonstranten mittlerweil auch mit Ihnen reden um festzustellen ob sie überhaupt Iranisch sprechen oder ob sie bezahlte Libanesen und Palästinenser sind. Der Iranische Polizist wird irgendwann die seiten wechseln und aufhören eigene Leute zu massakrieren aber der Libanese hat keine emotionalen Bindungen zum iranischen Volk, er wird unbeirrt weitertöten.
Wie dem auch sei mir liefen gestern die Tränen weil ich vermute dass diese Bravehearts umsonst gestorben sind und sterben werden. Der jenige an dem sie sich festgeklammert haben hat bislang zwar keine Fehler begangen und stand Ihnen zur Seite, ist aber ein bekennender Systemanhänger und war selber 8 Jahrelang ein Minister dieses Regimes. In der Zeit hat er den Iranern aktiv das leben schwergemacht. Aber wie schon oben erwähnt Iraner vergeben und vergessen solange er sie nicht im Stich lässt. Wielange kann er das durchhalten? Das weiss ich nicht und mir grauts davor irgendwann zu sehen dass er muffensausen bekommen und die Menschen alleingelassen hat denn sie haben nicht nur die Islamische Republik, Ahmadinejad oder Khamenei gegen sich sondern ganz andere Kräfte haben sich in diesem Kampf öffentlich auf die Seite des Ahmadinejad verschlagen.
Der Einfluss der ausländischen Kräfte auf die iranische Politik ist traditionell sehr gross. Reza Shah wurde durch die soviets gestärkt und im Norden Irans auf die Jagd auf Iranern geschickt, dann bekam er seine Checks von den Engländern und wurde eine englische Marionette die ihn auch zum Schah machten und just als er anfing sich von der Knechtschaft zu lösen, traten sie ihn in den Arsch und schickten sie ihn fort und ersetzten ihn durch seinen Sohn Mohammad Reza Pahlavi. Er wiederum wurde auf Druck der Menschen die sich auf Seiten von Dr. Mossadegh schlugen aus dem Land gejagt, kam aber wieder weil die CIA 1953 beschlossen hatte lieber ihn als Marionette als einen unabhängigen Iran unter Mossadegh in der Region zu haben. Der selbe Schah fing irgendwann an -wie sein Vater- vom Joch der Amerikaner zu befreien und wieder wiederholte sich die Geschichte und wieder haben die Amerikaner dafür gesorgt dass er das Land verlassen musste und haben ihn schliesslich durch Khomeini ersetzt. Nun das alles schreib ich nur um klar zu machen dass in den letzten 100-200 Jahren hinter fast jede Regierung oder Revolution im Iran ausländische Kräfte gestanden haben die die Fäden gezogen haben. Auch dieses Mal ist es so aber dieses Mal stehen die US administration und am allerwichtigsten die Israelies auf seiten des Ahmadinejad.
Mossad ist der bekanntlich bestorganisierte Geheimdienst der Welt der sogar CIA mit Informationen füttert. Jeder auf dieser Welt ist durch die Eindruck aus den Medien fest davon überzeugt dass Israel und Mossad die grössten Feinde des islamischen Republik und vor allem Ahmadinejad seien müssen. Ich wiederhole es hiermit nochmal: Dem ist nicht so. Ahmadinejad ist einer der von den israelischen Geheimdiensten inklusive Mossad geschätzt und unterstützt wird.
Diese Menschen bei uns auf den Strassen haben defacto niemanden hinter sich, niemanden der eine grössere Macht besitzt und Ihnen politisch wege öffnet. Ich fürchte all die Obamas, CIAs und Mossads dieser Welt solange lethargisch da sitzen und zuschauen werden bis den Menschen die Kraft und Moral ausgeht um wieder und immer wieder auf die Strasse zu gehen und sich abschlachten zu lassen, wie gestern aus dem Hubschrauber Säure und heisses Wasser auf dem Kopf geschüttet zu bekommen, direkt im Kopf und Hals geschossen zu werden...für uns aussenstehende ist es leicht darüber zu reden oder schreiben aber trotz dieser Umstände immer wieder auf die Strasse zu kommen braucht jedes Mal überwindung, eine gehörige Portion Verzweifelung und vor allem die Bereitschaft getötet zu werden.


