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    <title>From North Of No South : Rubrik:Poems</title>
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    <dc:publisher>Chinaski</dc:publisher>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    <dc:date>2009-07-11T20:44:13Z</dc:date>
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    <title>From North Of No South</title>
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    <title>Wenn ich ein zweites Leben bekäme</title>
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    <description>&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Jorge_Luis_Borges&quot;&gt;Jorge Luis Borges&lt;/a&gt; der grosse argentinische Dichter schrieb dieses kurz vor seinem Tod:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte,&lt;br /&gt;
im nächsten Leben würde ich versuchen,&lt;br /&gt;
mehr Fehler zu machen.&lt;br /&gt;
Ich würde nicht mehr so perfekt sein wollen,&lt;br /&gt;
ich würde mich mehr entspannen.&lt;br /&gt;
Ich wäre ein bisschen verrückter,&lt;br /&gt;
als ich ich es gewesen bin,&lt;br /&gt;
ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen.&lt;br /&gt;
Ich würde nicht so gesund leben.&lt;br /&gt;
Ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen,&lt;br /&gt;
Sonnenuntergänge betrachten, mehr bergsteigen,&lt;br /&gt;
mehr in Flüssen schwimmen.&lt;br /&gt;
Ich war einer dieser klugen Menschen,&lt;br /&gt;
die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten;&lt;br /&gt;
freilich hatte ich auch Momente&lt;br /&gt;
der Freude, aber wenn ich noch einmal anfangen könnte,&lt;br /&gt;
würde ich versuchen, nur noch gute Augenblicke zu haben.&lt;br /&gt;
Falls du es noch nicht weisst, aus diesen&lt;br /&gt;
besteht nämlich das Leben;&lt;br /&gt;
nur aus Augenblicken; vergiss nicht den jetzigen.&lt;br /&gt;
Wenn ich noch einmal leben könnte,&lt;br /&gt;
würde ich von Frühlingsbeginn an&lt;br /&gt;
bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen.&lt;br /&gt;
Und ich würde mehr mit Kindern spielen,&lt;br /&gt;
wenn ich das Leben noch vor mir hätte.&lt;br /&gt;
Aber sehen sie ... ich bin 85 Jahre alt&lt;br /&gt;
und ich weiss, dass&lt;br /&gt;
ich bald sterben werde.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rest in peace Jorge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    <dc:subject>Poems</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Chinaski</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-23T23:26:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://chinaski.twoday.net/stories/2703221/">
    <title>Pinot Noir und Lermontow</title>
    <link>http://chinaski.twoday.net/stories/2703221/</link>
    <description>Und wieder ist es Pinot Noir...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Jurjewitsch_Lermontow&quot;&gt;Michail Lermontow&lt;/a&gt; ist einer meiner Favoriten wenn nicht der absolute Favorit. Seine Gedichte haben mich immer fasziniert. In seinen Gedichten konnte ich vielleicht das finden was ich bei vielen anderen nicht fand: Mit den Worten spielen aber einfach bleiben. Ich habe die russische Seele immer sehr gut verstehen können, die Melancholie, die väterlich moralischen und absolut Vernünftigen Phrasen Tolstois, die Intelligenz Dostojewski, die Bodenständigkeit Turgeniews haben mich jahrelang geprägt. Sie haben meine Jugend begleitet, ihre Gedanken haben mich geformt aber die Gedichte Lermontows taten mir immer gut weil sie so real und so wahr waren. Sie imponieren mir bis heute und ununterbrochen. In dem Gedicht &quot;Das Segel&quot; spricht er über eine Art von Glück das nur durch Kampf zu erreichen ist. Wir kämpfen weil bestimmte Kämpfe durchaus sehr Reizvoll sind. Das kann ich aus meinen eigenen Erfahrungen vollständig bestätigen. Hart zu kämfpen, etwas zu erreichen wieder runter zu kommen um sich auszuruhen... da steckt Erotik drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war grade dabei mir einige Lieder -vor allem das 4te, 8te und 9te- aus dem letzten &lt;a href=&quot;http://www.polytropon.gr/dtkazatekto.htm&quot;&gt;Album des Griechen Yorgos Kazantzis&lt;/a&gt; anzuhören.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt; DAS SEGEL    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo Meer und Himmel sich vereinen,    &lt;br /&gt;
Erglänzt ein Segel, weiß und weit -    &lt;br /&gt;
Was trieb es aus dem Land der Seinen?    &lt;br /&gt;
Was sucht es in der Einsamkeit?    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es pfeift der Wind. Die Wellen drohen.    &lt;br /&gt;
Es knarrt der Mast. Das Segel schwebt    &lt;br /&gt;
Nicht vor dem Glück ist es geflohen.    &lt;br /&gt;
Es ist nicht Glück, wonach es strebt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlt auch in Gold der Himmelsbogen,    &lt;br /&gt;
Und glänzt auch noch so blau das Meer -    &lt;br /&gt;
Das Segel lechzt nach Sturm und Wogen,    &lt;br /&gt;
Als ob in Stürmen Ruhe wär.&lt;/i&gt;</description>
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    <dc:subject>Poems</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Chinaski</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://chinaski.twoday.net/stories/2547925/">
    <title>Cause and Effect</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;178&quot; alt=&quot;bukowski_head&quot; width=&quot;200&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Chinaski/images/bukowski_head.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;the best often die by their own hand&lt;br /&gt;
just to get away,&lt;br /&gt;
and those left behind&lt;br /&gt;
can never quite understand&lt;br /&gt;
why anybody&lt;br /&gt;
would ever want to&lt;br /&gt;
get away &lt;br /&gt;
from &lt;br /&gt;
them&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Charles Bukowski&lt;/i&gt;</description>
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