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    <title>From North Of No South : Rubrik:Tough Stuff</title>
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    <dc:publisher>Chinaski</dc:publisher>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    <dc:date>2009-06-17T16:45:47Z</dc:date>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/Chinaski/images/icon.jpg">
    <title>From North Of No South</title>
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  <item rdf:about="http://chinaski.twoday.net/stories/2770322/">
    <title>Anatolischer Frust am Bahnhof Zoo</title>
    <link>http://chinaski.twoday.net/stories/2770322/</link>
    <description>Ich kam in Berlin Bahnhof Zoo an. Es war Winter und die Kälte wütete in Berlin. Berliner Winter sind besonders Kalt, der Wind hat freie Bahn und kann durch die flache Landschaft nicht aufgehalten werden.. Ich kam aus Frankfurt und dort waren es 5 bis 10 Grad wärmer. Es schneite nicht mehr, überall sah mann Häufchen von dreckigen Schnee die an den Rändern der Strassen geschoben wurden waren. Aus den Mündern qualmte es und hier und dort sah man welche die sich die Hände rieben während sie auf dem Bus und Taxi warteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte Hunger und ging zum Haupteingang des Bahnhofs denn gleich am Eingang war ein kleiner Mc Donalds oder Burger King (ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern). Von draussen konnte man die Tafeln gut sehen die oben hinter den Arbeitern gehängt waren. Ich war dabei zu schauen um mir was zu essen auszusuchen als ich die dumpfen Blicke dreier Männer bemerkte. Ich versuchte sie zu ignorieren, ich schaute durch sie durch zu den Menütafeln aber die 3 da drin hatten ganz andere Pläne. Der eine war etwas jünger und stämmiger als die anderen so mitte bis ende 20, ohne Scnnurbart, buschige Augenbrauen. Etwas fiel bei ihm auf und zwar die ungewöhnlich grosse Breite zwischen der Nase und der Oberlippe, bestimmt 2 Fingerbreite. Hätte er Schnurbart gehabt würden sie Mächtig und ziemlich dicht aussehen. Die zwei anderen waren mickrige Typen zwischen 35 und 40. Beide in Hirtenlook: Breite schwarze Stoffhosen ziemlich weit hochgezogen. Nicht grade über die Brustwarzen aber schon knapp drunter, Schwarze Lederjacken. Nur der junge Oberlippentyp fiel aus der Reihe in dem er eine braune anstatt eine schwarze Lederjacke trug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es kommen musste, liess er irgendwann sein Pappbecher runter auf dem runden Stehtisch und gestikulierte in meiner Richtung. Er nahm die rechte hand hoch,  spreitzte die Finger während er den Handgelenk drehte, in dem selben Moment zwinkerte er mir zu, nach dem Motto &quot;Was ist? Was guckst du?&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war zu offensichtlich und ich wollte dann auch nicht mehr so tun als hätte ich angst also erwiderte ich seine Gestik in dem ich das gleich tat. Schon waren sie unterwegs nach draussen. Er kam und baute sich vor mir auf. Er war ein bisschen kleiner als ich aber genauso breitschultrig. Die zwei kleineren Gestalten kamen zwar mit raus aber ich musterte sie blitzschnell und meinte in ihren Blicken Angst erkannt zu haben. Ich wusste dass sie mir nicht gefährlich werden konnten also konzentrierte ich mich auf dem Anatolier vor mir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Warum Guckst du mich die ganze Zeit an?&quot; Er hatte ne Fahne. Um die Uhrzeit am Mittag eine Fahne zu haben dass ist fast immer ein sicheres Zeichen der Frustration. Wahrscheinlich Verheiratet, 2 Kinder, die Frau Schwanger und er seit 2 Monaten Arbeitslos dachte ich mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Blick war fest. Fester als sein Blick. Ich wusste dass ich in solchen Situationen keinen Schwäche zeigen durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich hab dich nicht angeguckt. Ich hab auf die Menütafel hinter dir geguckt aber ist jetzt auch egal. Was willst du jetzt?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Bist du Türke oder was?&quot; Hier wusste ich dass auch er mir nicht gefährlich werden würde. Ich kannte diesen Spruch. Das kam immer wenn sie beendruckt waren und die Schlägerei irgendwie verhindern wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Es interessiert niemanden, was stehst du jetzt so vor mir?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ob er die Sache mit den anderen abgesprochen hätte, kam einer der kleinen Gestalten zu ihm und zog ihn weg. Genau in dem Moment fühlte er sich wieder Stark und fing an mich zu beschimpfen. Er liess sich abführen während er auf türkisch fluchte. Ich stand da und schaute mir das Affentheater an. Nach ein paar Sekunden sagte ich zu den anderen sie sollen ihn doch loslassen. Der hatte ja die Möglichkeit den Ärger zu beginnen als er noch nase an nase vor mir stand, aber er tat es nicht und erst als sie ihn zurückzogen fing er an zu fluchen. Sie zogen ihn wieder in dem Laden. Aber schon nach einer halben Minute sah ich ihn wieder zu mir zurück kommen. Er kam und ich machte mich dieses Mal bereit für eine Schlägerei. Er kam aber und sagte &quot;Guck mal Bruder, du bist kein Türke ok, aber du bist doch bestimmt Moslem&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Was interessiert dich was ich bin? Wenn ich jetzt Moslem wäre, was würde sich ändern?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ja nein, weisst du, das gehört sich nicht. Ich dachte nur du willst mich anmachen und ich hatte was getrunken, und wenn du Moslem bist, dann gehört sich das nicht. Sag mal jetzt wo kommst du her?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich überlegte ganz schnell und sagte &quot;Libanese&quot; !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde Kreidebleich. Was ich sagte wirkte schnell und nachhaltig. Geistesgegenwärtig dachte ich daran dass die Türken in Berlin vor den Libanesen und Palästinensern grossen Respekt hatten weil sie sich als harte Kriminelle einen Namen gemacht und in vielen Situationen den Türken eine Abreibung verpasst hatten. Wenn ich gesagt hätte ich wäre Perser das hätte in der Situationen keinen Respekt eingebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bot mir eine Zigarette, ich lehnte ab, er reichte mir die Hand, ich schüttelte seine Hand und er ging. Ich sah von Fastfood ab und ging in ein Cafe und bestellte ein belegtes Baguette und ein Cafe au lait&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    <dc:subject>Tough Stuff</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Chinaski</dc:rights>
    <dc:date>2006-10-06T21:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chinaski.twoday.net/stories/2711141/">
    <title>Der deutsche Neger</title>
    <link>http://chinaski.twoday.net/stories/2711141/</link>
    <description>Ich kam von der Arbeit und suchte nun eine Bar um das Spiel meiner Bremer gegen Schalke anschauen zu können, also ging ich in die erste Premierebar die ich unterwegs fand. Draussen regenete es unaufhörlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald ich eintrat wusste ich dass es nicht der rechte Platz für mich war. Ich meine die Menschen waren schon Rechts nur da ich nicht so einer war machte es aus meiner Sicht zu einer ungünstigen Lokation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bar war sehr hübsch eingerichtet. Die Konstruktion war wie die der Bars aus den 60ern oder sogar ein bisschen wie die Bars aus &lt;a href=&quot;http://www.artchive.com/artchive/H/hopper/nighthwk.jpg.html&quot;&gt;Hoppers Zeichnungen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die braune Menge mich sah war sie -so wie ich es empfand- noch schockierter als ich. Sie mussten gedacht haben dass ich nur ein irrer oder ein ganz gefährlicher Typ seien konnte der sich so ganz allein in die Höhle des Löwen traute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuchte ruhig zu bleiben. Die harte Zeit in meiner Jugend lehrte mir in solchen Situationen gut zu bluffen. Die meisten Menschen sind wie die meisten Hunde. Zeigst du Schwäche, werden sie Stark, zeigst du stärke, fühlen sie sich schwach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ging zur Theke und merkte wie die Blicke meinen Gang verfolgten. Ein Riesen Typ mit der Glatze der hinter der Bar stand war auffallend Nett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ein Pils. Gross&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Alles Klar. Wenn du dich hinsetzen willst tus, ich bring dein Bier zum Tisch&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ja ich setz mich hin&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Alles Klar&quot; Das sagte er während er sich dran machte das Bier zu zapfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich suchte mir ein Platz, sass mich hin und tat so als wär die Situation ganz Normal. Bremen spielte erbärmlich wie fast immer wenn es gegen Schalke ging und Gerald Asamoa der schwarzhäutige deutsche Nationalspieler spielte gross auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau neben mir fing ein anderer Glatze mit ner Brille ein Gespräch aufzuziehen und ich merkte dass es nur als Provokation dienen sollte. So als ein Grund den Ärger zu beginnen. Der Eindruck den ich anfänglich auf sie machte schien zu verblassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ey guck guck guck, guck dir den Neger hier an&quot; Das sagte er nachdem der Asamoah einen Bremerspieler per Foul niederstreckte. Der andere sagte nichts sondern inhalierte den zigarettenqualm seines Freundes während er auf dem Bildschirm starrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir schauten uns an und er schmunzelte während er an der Zigarette zog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;So weit sind wir gekommen. Jetzt muss schon ein Neger für Deutschland spielen&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte nicht mehr. Mein Hang dazu meinen Mund zu öffenen und zwar grade in den Situationen wo ich meinen Mund lieber halten sollte, machte sich wieder bemerkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Siehst du mal was alles passieren kann. Das ist ja noch gar nichts, in der U-21 spielen sogar Türken, Iraner, Italiener, ein paar andere Neger.&quot; Dabei schaute ich auf dem Bildschirm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Haha...richtig. Deshalb ist es auch nicht meine Nationalmannschaft. In einer deutschen Nationalmannschaft will keine Neger und Kanacken sehen. Lieber verliere ich mit deutsche als mit son Neger zu gewinnen.&quot; Der ist wenigsten Konsequent dacht ich mir spontan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Dich fragt aber keiner ob du diese Nationalmannschaft willst oder nicht. Sie spielt als die deutsche Nationalmannschaft und zwar unter der deutschen Flage und mit dem Bundesadler auf der Brust. Ob dus willst oder nicht.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah dass er nicht mehr lachte. Er rieb die Zähne aufeinander aber den Mut aufzustehen und mir an den Kragen zu gehen hat er auch nicht gehabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte mein Glück nicht überstrapazieren also verzichtete auf die zweite Halbzeit, bezahlte mein Bier und verschwand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;</description>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    <dc:subject>Tough Stuff</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Chinaski</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-23T15:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chinaski.twoday.net/stories/2598539/">
    <title>Die kalte Wohnung und der müde Bison</title>
    <link>http://chinaski.twoday.net/stories/2598539/</link>
    <description>Sie kam ins Zimmer. Sie hatte exakt 84 Treppen hinter sich und man sah ihr die Anstrengung ins Gesicht geschrieben. Das Echo ihrer Absätze auf dem Holzparkett konnte man im Treppenhaus hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lag auf dem Boden und klebte an der Heizung, nur eine Decke unter mir, ohne Kissen. Draussen schneite es unerbittlich und der Wind schleuderte die Flocken wild hin und her. An dieser Art von Schnellfall war nichts romantisches. Es war Härte und Traurigkeit pur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 2 Wochen hatte ich sie im Irish Pub kennengelernt und nach einer einigermassen komischen Nacht in der ich bei ihr schlief und Morgens nicht mal wusste wo ich war, hatte ich irgendwann dann doch die Nummer gewählt die sie mir auf dem Tisch gelegt hatte bevor sie ihre Wohnung verliess. Ich schlief noch weiter auf den Strassen in Banken und Parks. Ich war abgehärtet, mir machte die Kälte nichts mehr aus. In den zwei Wochen die zwischen der besagten Nacht und der heutigen Nachmittag lagen, hatte ich wie ein kranker rumgevögelt. Ich hatte keine Bleibe also sorgte ich einigermassen erfolgreich dafür dass irgendeine Frau irgendwann sich bereit erklärte mich mit nach hause zu nehmen. Ich denke ich sprühte nur so vor Selbstbewusstsein obwohl materiell &lt;i&gt;nichts&lt;/i&gt; hatte. Ob dieses Verhalten kranke Züge aufwies, das mag ich nicht zu beurteilen. Es kam mir aber entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lag und las, das Zimmer hatte ich erst seit 2 Tagen bekommen. Es war nackt. Ich hatte ausser ein Herd, ein blau bemalten Tisch und zwei kleine Stühle nichts in dem Zimmer. Der Boden war frisch parkettiert also sehr kalt. Ich hatte nur einen alten CD-Recorder und meine Klassik-CDs. Der Vermieter ein dicker, asthma kranker Maler in den fünfzigern der allerdings mittlerweile erfolgreich eine eigene Firma gegründet hatte und tief ein und aus atmete, liess mich vor 3 Tagen in sein Büro und ich deckte ihn so ziemlich zu mit freundlichkeiten und liess ihn immer wieder wissen dass ich ein Student sei dem es finanziell gut gehen würde. Es war erstaunlich dass der Typ mir die amateurhaften Erklärungen abnahm. Vielleicht nahm er mir sie auch garnicht ab, nur er schien selber noch amateurhafter zu sein als ich. Ich kam raus mit nem Mietvertrag und wusste nicht ob ich seine Dummheit weiter ausnutzen sollte oder nicht. Ich war davon überzeugt dass er es gar nicht mitbekommen hätte wenn ich 2 Monate keine Miete überweisen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sass mittlerweile vor der Heizung und klebte mit dem Rücken noch immer an ihr. Sie kam rein und schaute sich um als wär sie ins All gekommen. Sie wusste nicht dass ich keine Wohnung hatte, sie wusste nicht dass ich eigentlich &lt;i&gt;gar nichts&lt;/i&gt; hatte. Ich las die Karamazov Brüder von Dostojewski und hörte Franz Liszt. Sie kam, lächelte und hockte sich neben mir hin. Ich wollte das Reden ihr überlassen, ich erwartete eine Reaktion weil es einfach nicht das gewesen seien musste was sie sich vorgestellt hatte. Der Typ hat ja &lt;i&gt;nichts&lt;/i&gt;, muss sie sich gedacht haben, &lt;i&gt;nichts&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute grade in der Luft und dachte grade daran dass es wirklich höchste Zeit wäre zum Urologen zu gehen weil ich all die Symptome der Tripper bei mir fühlen konnte. Allein der gelbe Ausfluss blieb aus. Ich konnte nicht richtig pinkeln, es tat weh und brannte. Während ich dachte, schaute sie mich von der Seite an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wie gehts dir?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;was? gut gut... ich glaube ich hab die Tripper&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Waaas?&quot; Sie lachte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nichts, bei mir brennt es wenn ich pissen will&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie küsste mich auf der Wange und sagte ich solle einfach mal zum Arzt gegen und mich untersuchen lassen. Es war vernunftig was sie sagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Was ist das was du hörst?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Franz Liszt, wenn es dir nicht gefällt, ich hab auch Gustav Mahler und Bruckner...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Du bist eigenartig&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ja? Bin ich?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ja das bist du absolut&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal dachte ich dass die leute glaubten mein Leben wäre ein gewolltes Abenteuer, oder ich wäre ein Trendsetter. Das ich am Rande des Existenzminimums rumkrebste kam niemandem in den Sinn. Je ärmer ich in an materiellen Dingen wurde, desto grösseren Eindruck hinterliess ich bei den Leuten ohne es zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich hab mich noch nie mit Klassik beschäftigt aber es gefällt mir, es ist melancholisch, du bist melancholisch und das Wetter da draussen schreit gradezu nach Melancholie. Tja was soll ich sagen, so wie ich hier neben dir sitze komme ich mir vor wie in den alten Filmen in denen zwei jüdische Verliebte, voller schmerzen nebeneinander sassen und aus dem Fenster schauten während sie nicht wissen konnten ob sie den nächsten Tag überleben würden oder nicht...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;In meiner jetztigen Verfassung ist das was du mir erzählst zu romantisch Iris. Ich hab dich nach 2 Wochen angerufen und eingeladen damit du siehst wer ich tatsächlich bin bzw. wer ich nicht bin.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich weiss immer noch nicht wer du bist, ich weiss nur dass du nichts hast&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute sie an und nahm den Blick nicht von ihr weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Willst du mit mir schlafen?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich hab wahrscheinlich Tripper Iris...&quot; meine Stimme muss sich Müde angehört haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich hab ne Kondome, da wird nichts passieren. Ich will dass du mich fickst. Hier auf dem kalten Boden, mit deinem kranken Schwanz&quot; Sie lächelte und streichelte zärtlich mein Gesicht und meinen Hals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich pumpte die ganze Nacht durch und Franz Liszt begleitete uns dabei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 Tage später ging Iris mit mir zum Urologen und es stellte sich herraus dass ich keinen Tripper hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://chinaski.twoday.net/stories/2501121/&quot;&gt;Wer war Iris? &lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    <dc:subject>Tough Stuff</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Chinaski</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-29T21:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chinaski.twoday.net/stories/2528455/">
    <title>Post, Studium, Frau, Schlaf, Magen, Profesoren, Schichtleiter...</title>
    <link>http://chinaski.twoday.net/stories/2528455/</link>
    <description>Meine Schicht begann um 22 Uhr abends und endete um 6 Uhr morgens. Ich hatte kein Auto und musste schon um 20 uhr aus dem Haus um noch rechtzeitig an der Arbeit -in der Briefniederlassung der frankfurter Post- zu sein. Meine Freundin lebte mit mir zusammen und machte mir die Hölle heiss. Sie wollte unbedingt ein Kind. Die Professoren machten mir die Hölle heiss weil sie von mir ständig Dinge verlangten die ich nur in einer normalen Verfassung hinkriegen konnte. Eines dieser Dinge war im Vorlesungssaal wach zu bleiben, später war er sogar damit zufrieden wenn ich nur nicht schnarchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Briefniederlassung war ich kommissionierer. Wenn irgendeine von den Polinnen, Russinnen, Griechinnen, Türkinnen... die an der Bande arbeiteten und gleichzeitig auch Codierten ausfielen durfte ich mich auch mal hinsetzen und die Briefe die von der Bande kamen codieren d.h nach Postleitzahlen sortieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Kollegen kam ich zurecht, abgesehen von einem mit dem ich mich erst schlagen musste damit er mich überhaupt als Mensch akzeptierte. Mit den Schichtleitern war es eine andere Sache. Es gab welche die den Arbeiter mimten. Mit denen kam ich zurecht obwohl ich wusste dass er nur so tut als ob er einer von uns wäre. Es gab aber auch einen der lachte nur und wollte Freund sein aber das tat er nur damit wir für ihn liefen. Daraus entwickelte sich unter den Arbeitern ein feines Wettrennen in sachen Schleimereien und sich beliebtmacherei. Damit hatte ich immer ein Problem. Daran scheiterte ich immer. Mittlerweile waren meine Menschenkenntnisse so gut dass ich teilweise sehr früh erkennen konnte wann ich mich mit wem in die Haare kriegen würde und warum. und zwar auch dann wenn es noch alles wunderbar lief. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitshose die ich trug war einige Nummer zu klein weil sie keine andere hatten und sie mich immer damit trösteten dass sie schon welche bestellt hätten und noch auf die Lieferung warten würden. Ganz einfach war die Sache mit der Hose aber nicht. Die sass so eng dass ich wie ein Vollmond in der Nacht auffiel sobald ich anfing in der Halle meine Runden zu drehen. Man sah grosse Beulen vorne an der Hose und ich dachte manchmal sie würden sogar die Ader meines Schwanzes noch durch die Hose sehen können. Ich bekam zwar sehr viel zuspruch aber das war eindeutig eine peinliche Situation und musste dringend verändert werden. Ich fing an als einziger keine Arbeitshose mehr anzuziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsschluss: 6 Uhr morgens. Völlig kaputt und müde kam ich raus und hörte die Vögel zwitschern. Meine Vorlesungen begannen um 8 uhr morgens also musste ich schnell den Bus erreichen damit ich so kurz vor 8 zuhause seien konnte. Oftmals sass ich im Bus und fuhr richtung meiner Wohnung, ich beobachtete ganz lethargisch die frischen und ausgeschlafenen Steuerzahler als mir aufeinmal jemand auf die Schulter Tipte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hallo? Halllllooooo&quot; Das war der Fahrer.&lt;br /&gt;
&quot;Ach scheisse, entschuldigung, ich bin wieder eingeschlafen&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesen Tagen war die Uni Tabu. Da hätte es keinen Sinn mehr gemacht dort hin zu gehen. Wenn ich es schaffte nicht einzuschlafen kam ich dann nach hause, meine Freundin noch im Tiefschlaf merkte garnicht wie ich duschte, meine Tasche nahm und zur Uni rannte. Ich hatte es nicht weit bis zu Uni. 5 Minuten Fussweg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Professor Schäfer uns die darstellende Geometrie erklärte und anfing mit seinen Linealen rumzuwerken, da war es meistens schon zu spät. Ich schlief meistens ein und wachte immer dann auf wenn ein Freund mir in die Seite stiess als Zeichen vom Ende der Vorstellung. In der Pause jedoch fühlte ich mich seltsamerweise immer richtig Munter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bekam Magenprobleme und stand kurz vor einer Vergiftung weil ich kaum schlief. Wenn meine Leiche nach hause kam, versuchte ich eine auf hart zu machen, ich tat so als wäre ich aus Stahl, ich wollte mit der Freundin was unternehmen, ich wollte sport treiben und ich wollte der Frau per Logik plausibel mache dass ich mir ein Kind never ever vorstellen könnte. Nicht jetzt und nicht in dieser Situation. Die Diskussionen nahmen zu, an der Uni lief es immer peinlicher und bei der Post begrüsste ich mittlerweile den Schichtleiter gar nicht mehr. Ich war völlig fertig. Kaputt. Krank. Müde. Demoralisiert. Vernichtet. Antriebslos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schmiss den Job und das Studium gleich mit und lief von meiner eigenen Wohnung weg und liess die Freundin dort auf mich warten. Eines Tages schnappte ich mir eine kleine Sporttasche und packte nur das nötigste ein. Meine Freundin wartete ab dann vergeblich auf meine Rückkehr. Ich war weg. Ich weiss nicht wie lange sie noch gewartet hat aber ich hab sie danach nie wieder gesehen. Von nun an schlief ich in Parks, in den Bankfilialen (ich bevorzugte die Dresdner Bank), in den Keller der Plattenhochbauten, in Telefonzellen, bei wildfremden Frauen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war dabei mich zu rehabilitieren...</description>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    <dc:subject>Tough Stuff</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Chinaski</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-14T20:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chinaski.twoday.net/stories/2523112/">
    <title>Der Weg zum gottes Haus</title>
    <link>http://chinaski.twoday.net/stories/2523112/</link>
    <description>Es war Winter, sehr Kalt und in den gebirgigen Gebieten um unseren Dorf herum kam die Kälte noch intensiver zum Vorschein. Der alte, weissfarbene VW Bus ratterte durch die einsamen Strassen und die Jugendpflegeheimleiterin frau Sippel sass am Steuer. Hinten sass ich neben einen anderen Gestallten der genauso jämmerlich aussah wie ich. Ich war 14, grade mal 2 Monate in Deutschland, konnte die Sprache nicht sprechen und wurde von der Polizei einem Jugendheim zugeteilt weil ich noch auf meinem Cousin aus Norwegen wartete der mich abholen wollte. Er kam nie um mich abzuholen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 mal in Monat mussten wir mit der frau Sippel und manchmal auch mit ihrem Sohn zu den Kirchen der Umgebung fahren um Lebensmittel, Obst, Kleider und so Zeug abzuholen. Das war wohl ein traditionelles Ritual. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir alles neu und noch spürte ich kein grosses Heimweh. Nicht verwunderlich wenn man bedenkt dass ich mit 13 schon ein Soldat gewesen war. Ich beobachtete die grüne Natur, das Regenwasser bahnte sich unzählige Wege und ran an den Scheiben des Buses herunter, der kaputte Scheibenwischer quitschte die ganze Zeit aber das Geräusch war so gleichmässig, einsam und melancholisch dass es eher beruhigend war als nervtötend. Es erinnerte mich an den Ventilatoren die wir zuhause im Iran an der Decke anbrachten und worunter ich Mittags in der Hitze immer zu schlafen hatte. Dieses Geräusch beruhigte mich immer und begleitete mich in den Schlaf. Wu, wu wu wu...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war in Gedanken als ich eine Faust in meinem Gesicht spürte. Ich war nicht vorbereitet und bevor ich aufstehen und mich wehren konnte, sass der Kerl schon auf mich. Ich hatte vieles gesehen aber ich hatte es noch nicht mit Kindern in meinem Alter zutun gehabt die um sich schlugen weil es Ihnen langweilig wurde. Einen anderen Grund konnte es nicht gegeben habe wofür ich geschlagen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte aufstehen aber leider war ich Brav und hatte mich angeschnallt als die Frau Sippel mich darauf aufmerksam machte bevor wir losfuhren. Der Kerl neben mir aber hatte sich mittlerweile losgemacht und sass nun auf meinem Schoss und verpasste mir rechts und links Hackenschläge ins Gesicht. Ich fing an grade Schläge anzubringen die auch landeten. Ich schlug aber aus der schwächeren Position heraus, musste von unten nach oben schlagen und konnte die Hüfte nicht benutzen die wichtig ist um Dampf hinter den Schlägen zu bekommen und so konnte ich keine vernichtenden Schläge anbringen die ihn grossartig wehtun konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Heeey, sach mal bist du bescheuert? Komm runter von ihm, lass ihn in Ruhe&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Boxer lachte und schlug weiter, mal härter mal etwas gnädiger aber überheblicher. Er variierte die Schläge gut. Irgendwann stoppte auch der Bus, wir waren nämlich ans Tor der ersten Kirche angelangt. Aber da wurde es mir zu Bunt und ich beschloss ruckartig seinen Hals mit beiden Händen zu packen und zu mir runter zu ziehen. Meine Versuche den Gurt abzumachen vereitelte er spielerisch Leicht. Ich bekam ihn aber zu fassen, meine Lippe blutete schon und ich hatte nun meine Hände um seinen Hals geschlossen   und zog den Kopf herunter zu mir, so nah dass ich ihn endlich wehtun konnte. Als ich mit den Kopfnüssen aufhörte sah ich schlimmer aus als er. Mein ganzes Gesicht war voller Blut, sein Blut. Gebrochenes Jochbein, gebrochenes Nasenbein. Ich hatte ihn sämtliche Gesichtsknochen gebrochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile öffnete die Frau Sippel die Tür des Wagens und man hörte nur ihr leises und zugleich langgezogenes &quot;Meeeein Gott&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Nonne kam gemächlich zu uns rüber und grinste dabei; als ich aber ausstieg und sie nur etwas rotes und gleich danach das zweite rote Ding aus dem Bus taumeln sah, blieb sie stehen, hielt den Atem an und hob die flache Hand zu ihrem Mund. Ich fühlte mich erleichtert, der unerbittliche Regen wusch mir das Gesicht und ich fühlte wie die Brühe anfing dünnflüssiger zu werden. Ich denke sie konnte mittlerweile schon meinen Gesichtsprofil erkennen bevor sie anfing mit nem Tuch mein Gesicht vom Blut zu befreien.</description>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    <dc:subject>Tough Stuff</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Chinaski</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-13T20:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chinaski.twoday.net/stories/2511364/">
    <title>Schreie aus der Metropole (Teil 1)</title>
    <link>http://chinaski.twoday.net/stories/2511364/</link>
    <description>Ich arbeitete auf dem Bau. Ich kam aus Bremen nach Frankfurt um zu studieren, bekam kein Bafög und hatte kaum was gespart um lange davon zu verzehren. Die Substanz des Kontos war wirklich überschaubar gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte nicht viel drauf. Ich hatte ja nur die Abitur in der Tasche. Taxischein hatte ich nicht und für was anderes war ich nicht zu gebrauchen ausser als Fussball - oder Footballspieler. Darin war ich wiederum nicht gut genug um damit grossmässig geld verdienen zu können. Frankfurt beeindruckte mich nicht, ich weiss bis heute nicht warum ich dorthin kam in so jungen Jahren. Bremen war beschaulich, etwas unterdkühlt aber das war ich mittlerweile auch. Ich liebte den Hafen und hasste Hamburg wie die Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kam mit 5000 Mark in die Stadt und das war nichts für jemand der erstmal Fuss fassen musste. Es kam nichts dazu aber jeden Tag musste was davon verzehrt werden und das Studentenzimmer musste ja auch bezahlt werden. Das Zimmer war nicht gross und auch nicht sehr Teuer aber immerhin kostete es mich 250 Mark im Monat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte ich muss unbedingt schnell was finden also ging ich runter mit den Erwartungen die eigentlich nie richtig hoch waren. Ich ging zu einer Arbeitsvermittlungszentrale und teilte mit dass ich einen gekonnten und sehr fähigen Bauarbeiter abgeben würde wenn sie mir denn die Möglichkeit geben würden mich zu beweisen. Ich stellte schnell fest dass mittlerweile fast keinen Job geben würde der selbstverständlich zu haben wäre. Auch als Kloputzer musstest du wahrscheinlich erstmal 5 Absagen über dich ergehen lassen bevor du den Traumjob angeboten bekammst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bekam keine Absage, mir wurde nur gesagt dass ich doch überqualifiziert wäre als der Sachbearbeiter mitbekam dass ich eine gute Abiturdurchschnitt hatte, fragte er mich was ich denn für ein Gehaltvorstellung hätte. Ich pokerte hoch und überschätzte mich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ist mir egal was sie mir geben wollen solange ich mit 1000 Mark Netto am Ende dastehe&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hmm..Also 1000 Mark?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Richtig&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ok, wir melden uns bei Ihnen, sie haben ja die Telefonnummer dagelassen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Richtig&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kam raus aus dem Sklavenvermittlungsbüro und hatte eigentlich keine Hoffnung mehr als ich dann eine Woche später einen Anruf bekam und sie mir den Job gaben. Ich muss wohl eindruck gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Erstsemestler kam ich garnicht zum studieren. Ich hab nur gearbeitet und zwar teilweise 10-12 Stunden am Tag auf dem Bau. Am Anfang waren sie vorsichtig und hielten sich an die 20 Stunden pro Woche für Studenten. Mir reichte es aber nicht. Ich sah die Gestallten an und wusste dass 80% des Belegschafts auf dem Bau ohnehin Schwarzarbeiter waren. Polen, Jugos, Rumänen, Russen, Türken.. und ein verdammter Iraner. Ich ging zu dem oberbauer und sagte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich kann länger Arbeiten wenn sie denn interessiert wären&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Du bist doch Student&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Egal, ich muss arbeiten und im Moment brauche ich die Kohle, das Studium muss ein bischen zurückstecken&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nein nein, sowas machen wir nicht!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag kam der selbe Idiot auf mich zu und sagte dass sie bereit wären mich Vollzeit arbeiten zu lassen nur die Differenz zu den 20 Wochenstunden würde dann Bar auf die Hand ausgezahlt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Passt&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Also dann morgen Früh um 6 am Bahnhof, es geht richtung Hattersheim&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Geht Klar&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://chinaski.twoday.net/stories/2501193/&quot;&gt;Teil 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.3.06 20:36</description>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    <dc:subject>Tough Stuff</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Chinaski</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-10T19:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chinaski.twoday.net/stories/2501329/">
    <title>Wenn Sex sich nicht lohnt</title>
    <link>http://chinaski.twoday.net/stories/2501329/</link>
    <description>Ich lag mit ihr im Bett, in ihrer Wohnung. Sie war blond, langbeinig, hübsch und hatte mich zu sich nach hause genommen. Ich war wohl zu besoffen um irgendwas da mitzubestimmen. Also stieg ich drauf und pumpte wie wild bis die Tür um 3 Uhr Morgens aufging. Ein grosser fetter Typ stand da schaute auf meinen pulsierenden Schwanz der nun nicht mehr in der Frau sondern in der Luft rumwedelte. Kein Ton sagte er und ging wieder weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-scheisse wer ist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mein Freund!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach leck mich doch sagte ich leise und sprang aus dem Bett, vergeblich. Er war schon da und hatte eine Knarre in der Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sprach italienisch. Ich hatte wohl die Freundin oder die Frau eines Italieners gefickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er richtete die Waffe auf mich und laberte auf Italienisch. Ich dachte es ist aus also blieb ich ruhig. Die Frau fing an rumzuschreien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Du verdammter Idiot. Nimm die Waffe runter das wird dir teuer zu stehen kommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fand es nicht Lustig ihn so anzubrüllen da er eindeutig am längeren Hebel war. Ich sagte noch immer nicht und mein Schwanz war längst wieder Schlaff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schien von der Lautstärke seiner Freundin beeindruckt und schaute mich an während er die Waffe noch immer auf mich richtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schöpfte Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hey Kollege, glaub mir da ist was schief gelaufen. Lass mich dir alles erklären. Wenn ich gewusst hätte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BANG! Da gingen die Lichter halbwegs aus. Ich spürte ein Schlag fiel und hörte nur wie er die Frau durchs Zimmer prügelte. Ich lag da, fasste an meinem Kopf und bemerkte die warme Brühe die da runterlief. Der Typ hatte mit dem Griff der Knarre zugeschlagen. Ich kroch auf dem Boden herum und wollte mich am Bett wieder hochziehen als er die Frau losliess und wieder zu mir kam und mir an die Gurgel ging während er immernoch die Waffe auf mich richtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Pass auf. Mach dich raus. Los!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schickte mich an meine Hose vom Boden aufzu heben als ich den nächsten Schlag bekam. Wieder lag ich auf dem Boden und die Suppe lief wieder und zwar dieses Mal aus einer anderen Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ohne Hose! Raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Typ hatte noch Humor mitten in der Nacht und nach allem was er ertragen musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kroch raus auf die Strasse. Die Wohnung war direkt an der Strasse. Die Schläge waren zu heftig und sorgten dafür dass ich es nicht mehr schaffte auf die Beine zu kommen. Alles war verschwommen, ich versuchte mit aller Gewalt auf die Beine zu kommen aber das hatte ich nicht mehr drin. Als ich aufwachte war es schon Hell und ich lag noch immer an der Strasse und zwei Polizisten standen über meinem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Alles klar?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &quot;Das glaube ich aber nicht!&quot; sagte die Polizisten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Doch alles ist ok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Hey du sagst mir jetzt was passiert ist! Nichts ist ok wenn man mit ein blutiges Gesicht und völlig nackt an der Strasse übernachtet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Doch doch alles ist ok. Können sie mich nach Hause fahren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hat sie jemand geschlagen oder sind sie gestürtzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mich hat jemand geschlagen aber ich kannte ihn nicht und könnte ihn auch nicht anzeigen, also ist alles ok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wo wohnen sie denn?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sagte es Ihnen und sie schickten sich an mich nach Hause zu fahren. Ich stieg hinten ein während die Bullen lachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.7.06 03:29</description>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    <dc:subject>Tough Stuff</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Chinaski</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-08T19:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chinaski.twoday.net/stories/2501302/">
    <title>Planet der Dummen, der Opportunisten und der der Heuchler</title>
    <link>http://chinaski.twoday.net/stories/2501302/</link>
    <description>Meine türkische Freundin hatte Krebs. Sie war sehr Jung als sie es bei ihr diagnostizierten. Sie überlebte aber musste bis ans ende ihrer Tage täglich ein Cocktail von Tabletten schlucken. Die Frau war rassig, hübsch, sehr zielstrebig im Berufsleben aber sehr bodenständig und romantisch wenn es ums Private ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verbrachten Nächte miteinander an meinem alten Holztisch, in der kleinen küche einer 35qm Wohnung die ich hatte während ich studierte. In der Ecke meiner Küche standen teilweise 35 leere Rotweinflaschen. Sie wollte dass die leeren Flaschen nicht weggeschmissen werden. Sie bittete mich um kleine Gefälligkeiten, die teilweise sehr eigenwillig aber recht süss waren. Die Sammlung dieser Leeren Weinflaschen als zeichen und erinnerungsmahnmal für all die Nächte die wir uns um die Ohren hauten, gehörten auch zu den bitten die du einfach nicht abschlägst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Küche, um den sehr kleinen billigen Holztisch, liebten wir uns, lachten, schrien uns an und streiteten und tranken rotwein wie die besessenen bis ich eines abends mitten in einer Streit davon erfuhr dass sie als Kind schonmal Krebs hatte. Mitten im spass, streit und schreierei, wurde ich still und goss mir noch ein Gläschen wein und kippte es runter als wärs wasser. Sie wollte weiter streiten, ich nicht, ich trank mein glass aus, und goss nochmal für beide ein.. sie schlug mich und ich trank sowohl mein Glas als auch ihr Glas aus... Sie umarmte mich sofort weil sie dachte dass ich nun aus mitleid heraus handeln würde. Eine komische Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du willst ihr nicht das Gefühl geben dass du getroffen bist, dass du tatsächlich Mitleid fühlst, aber ganz Kalt darf dich die Sache auch nicht lassen. Ich hatte Mitleid, ich schaute in ihren grünen Augen die durch die Tränen sehr glassig waren und war wirlich betroffen. Wir tranken weiter und redeten über Gott und Religion. Darüber dass warum ein 15 jähriges Mädchen Krebs haben muss wenn es einen gerechten Gott gibt der seine Kinder liebt. Ich hatte kein Problem damit. Ich wusste dass es einen Gott nie gegeben hat. Ich wusste schon vorher dass auch Jesus und Mohammed nur normalsterbliche Typen waren die nur die Gunst der Stunde zu nutzen in der Lage waren aber versuch das mal einem Menschen klar zu machen der tiefreligiös aufzuwachsen hatte. Diese Frau hatte an Gott und Religion geglaubt, hatte es wieder verloren und mit 26 Jahren hatte sie eine Phase in der sie nicht wusste woran sie zu glauben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genau da möchte ich ansetzen. Ich meine wenn ich im nach hinein mein leben revue passiere und all die Gespräche über Gott und Religion und all die Erfahrungen mit religiösen Menschen wieder abrufe dann muss ich einfach nur sagen dass ich nie jemand begegnet bin von dem ich den Eindruck hatte, er glaube an eine nächste Welt etwa so wie an das vorhandensein von sagen wir mal Neuseeland. Dieser feste Glaube an ein Jenseits hat kaum noch ein Einfluss auf das Verhalten, wie es doch eigentlich seien müsste, wenn der Glaube wirklich echt wäre! Alles ein Schwindel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Gläubigen doch wirklich tief in ihren Herzen an einem unendlichem Weiterleben glauben würden, dann müsste unser irdiesches Leben doch sehr unwichtig und relaxed ablaufen. Das ist es aber keinesfalls weil auch der Papst tief im Herzen auch nicht wirklich davon überzeugt ist dass es ein Leben nach dem Tod geben wird. Er tut das des Geschäfts wegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe noch nie einen religiösen Menschen gesehen der mehr Angst vor der Hölle hatte als vor dem Krebs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.5.06 22:35</description>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    <dc:subject>Tough Stuff</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Chinaski</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-08T19:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chinaski.twoday.net/stories/2501289/">
    <title>Wenn du Hanau nicht kennst...</title>
    <link>http://chinaski.twoday.net/stories/2501289/</link>
    <description>Ich war 17, die 2 anderen der Armin 18 und Gino 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gingen in Bremen zur Schule und machten in Rhein-Main-Gebiet eine kurze 3 tägige Klassenfahrt. Ich war grad mal 3 Jahre in Deutschland und der Armin war ein richtiger Heisssporn. So Jung aber schon sehr Kampferprobt. Manche meinten das würde daran liegen dass wir iranischen Kinder traumatiert waren. Viele hatten seit dem kleinkindalter nichts erlebt ausser dem Krieg. Ich selber war sogar paar Wochen am Front. Das geht nicht einfach so an einem vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren in einer Jugendherberge untergebracht. Wir planten am Abend wegzugehen und dabei bekamen wir heraus dass es in Hanau eine Rollschuhdiskothek gab. Rollschuhdiskothek! Wir konnten alle keine Rollschuh fahren aber du bist jung, und Abenteuersüchtig also versuchst du Dinge von denen du keine Ahnung hast. Also nahmen wir bahn bzw. Strassenbahn und fanden die Diskothek auch prompt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir nicht wussten, war dass diese Diskothek eine amerikanische Diskothek war in die meistens die schwarzen Soldaten rumlungerten und darauf warteten von weissen und meist blonden deutschen Frauen angebaggert zu werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir ganz frech, liehen uns Rollschuhe aus und machten uns auf die Fläche. Keine Chance. Ich persönlich kam nach dem ersten Faller erst garnicht wieder auf die Beine. Armin konnte ein bischen und der Gino war nicht besser als ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann als ich und Gino merkten dass es keinen Sinn hat, gab es nur noch den Armin der noch wackelig auf der Fläche hin und her fuhr. Er aber suchte immer Streit und da wir in Bremen nie mit Amerikanern und Soldaten zutun hatten, wussten wir nicht wer diese Typen waren, dementsprechend waren wir Selbstbewusst wie in Bremen, dort hatten wir noch keine Schlägerei verloren und hatten uns schon einen Ruf aufgebaut. In Hanau war dieser Ruf fürn Arsch. Armin war aber nicht Intelligent genug um dies zu realisieren. Nach ungefähr 10 Minuten sah ich dass er eine blonde Frau anspricht. Ich konnte mir nicht vorstellen was er ihr sagen könnte denn er konnte sehr Schlecht deusch sprechen. Aus der Ferne sah ich dass ein schwarzer Mutant sich den beiden annährte und schon waren sie Head to Head.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Gino was machen wir? Dieser Idiot fängt gleich ne Schlägerei an&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich weiss nicht, warte ein bischen vielleicht kommts nicht so weit&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Armin war nie besonders Helle und konnte dem entsprechend seine Lage nicht richtig einschätzen, er dachte er wäre der King obwohl es in der ganzen Halle nur so von schwarzen GIs wimmelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte tatsächlich den Schwarzen aufgefordert mit vor die Tür zu kommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwarze war bestimmt 10 Jahre älter, nicht unbedingt grösser aber beinah genauso breit wie wir 3 zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gino und Ich sahen dass die beide auf dem Weg zum Parkplatz waren, sind wir schnell rausgelaufen um vor den Beiden dort zu sein. Der Schwarze wusste nicht dass wir zu Armin gehören bzw. Armin zu uns gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir warteten auf dem Parkplatz. Sie standen sich gegenüber, Armin stand vor ihm und machte eine hecktische Handbewegung in der Hoffnung den Ami einzuschüchtern. Der Ami aber kam gleich zur Sache und landete eine rechte Grade und streckte Armin nieder. Das Auge war gleich zu und das kannten weder wir noch Armin selber. Er stand da und rief: &quot;Come up boy&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gino und ich waren schon unterwegs. Wir überfielen den starken Ami von hinten, ich hatte probleme ihn von Hinten festzuhalten, ich fragte mich wie es aussehen würde wenn wir es allein und eins gegen eins mit ihm aufnehmen müssten. Das wäre eine Massacker geworden. Gino packte ihn endlich an den Beinen und er fiel. Das ganze muss ausgesehen haben wie die spannenden BBC Wildlife Sendungen in denen sie herrvorragende Aufnahmen machten von den Kämpfen zwischen den Tieren. Dieser Kampf war wohl vergleichbar mit dem Kampf 3er Hyänen gegen einen starken aber langsam müde werdenden Löwen. Später in meinem Leben sympathisierte ich immer mit den Löwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Armin trat ihm wütend gegen den Kopf, Gino und ich bearbeiteten den Körper. Er wollte aufstehen aber er bekam heftige Schläge auf dem Kopf und entschied sich irgendwann wie eine Schnecke auf dem Boden zusammen zu ziehen und den Kopf zu schützen. Wir traten und traten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann sah ich zufällig hoch und merkte wie ein Schwarzer die Szene sah und in die Halle reinrief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Jungs scheisse, lasst uns laufen und zwar so schnell wie wir können&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Was?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Lauf sage ich, die ganze Kaserne ist unterwegs hierher!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir liefen weg als gäbe es kein Morgen mehr und der GI lag bewusstlos auf dem Boden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.5.06 16:08</description>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    <dc:subject>Tough Stuff</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Chinaski</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-08T19:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chinaski.twoday.net/stories/2501286/">
    <title>Stuff not worth reading</title>
    <link>http://chinaski.twoday.net/stories/2501286/</link>
    <description>&quot;komm, lässt du mich mal da durch?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;ja kannst du, aber schau mich nicht so an als ob ich dir einen roten Teppich ausrollen müsste nur weil du jetzt da bist&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Was?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Du hast schon gehört was ich sagte und jetzt mach dich rein, ich will mich wieder hinsetzen&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war am Freitag. In meine Lieblingsbar, mein bester Freund aus Serbien stand hinter der Bar und machte Cocktails wie verrückt. Cocktailabend, reduzierte Wahre für 4&#8364; pro Cocktail.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war erst 22 Uhr aber ich hatte schon 4 Wodka-Redbull und einige Bier drin die ich im laufe des Abends getrunken hatte. Die Atmosphäre wurde immer besser, ausgelassener, der Laden der eigetnlich klein ist, wurde voller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Typ der an mir vorbei gehen wollte aber sich dabei anstellte als hätte er es mit seiner Angestellten zutun kam grade erst rein. Hinterher erfuhr ich dass er 43 jahre ist, Schwerreich. Seine Begleitung: Eine Polin die grade studiert und im entscheidenden Moment nicht die Note bekam was sie brauchte um durchzukommen. Sie hätte aber noch eine letzte Chance was sie nicht mehr vergeigen dürfe. Ich kannte sie oberflächlich von früher wusste aber nicht dass sie die Freundin dieses Mannes war. Da war noch einer: Ein Typ der so aussah wie ein Albino, gross, 73 Jahre alt und genauso vornehm und gutgekleidet wie der andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polin sass eine Weile neben mir und sprach mit mir über ihr Studium, ich hörte ihr zu und gab kräftig Tips die offensichtlich gut ankamen. Der Typ beobachtete die Diskussion aus der Ferne und behielt uns Konsequent im Auge. Ich war besoffen und er noch nicht, er schaute mich einmal richtig aufdringlich an und nahm den Blick nicht weg. Ich nahm ihn nicht für voll und nahm den Blick nach nur paar Sekunden wieder rüber zu seiner Freundin. Nach ungefähr einer halben Stunde kam er und wollte vorbei zu seiner Freundin und da hatte er sich vogenommen richtig hart ranzugehen um mir bloss nicht das Gefühl zu geben dass er auch nur im entferntesten daran gedacht hätte kleinbei zu geben. Also entstand die beschriebene Situation am Anfang der Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wieso bist du so agressiv?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hier ist keiner Agressiv, du kommst, willst vorbei kriegst den Mund aber nicht auf sondern willst dich durchzwingen. Wenn mir einer so kommt, dann scheiss ich ihm auf dem Kopf und zwar sehr schnell und direkt&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ja aber was willst du jetzt? Wenn ich vorbei kommen will dann komme ich vorbei, ob du es willst oder nicht&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ne, du irrst dich, wenn du normal fragst dann gehst du rein und alles wird wunderbar laufen, wenn du aber meinst du müsstes hier einen Affen machen, dann sage ich dir dass ich dir heute das Leben zur Hölle machen werde&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war geschockt. Er hatte sich vorgenommen hart zu agieren, bekam aber eine noch härtere Antwort. Er schaute mir tief in den Augen aber ich war besoffen, drehte mich zu Theke und nahm ein Schluck aus meinem Glas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Aber hey, wir beide kommen doch gut klar. Ich wollte ja nur durch&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Klar kommen wir gut aus, nur ich kanns nicht ab wenn einer meint hier den grossen Baba machen zu müssen&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lachte und fragte nach meinen Namen und stellte sich selbst vor. Er war ein ganz erfolgreicher Immobilienverkäufer. Reichlich Opportunismus konnte man aus seinen Augen ablesen. Ich fragte nach dem Albino, er hatte eine ganz interessante Uhr und ich fragte nach dem Hersteller. Lange und Söhne, extra angefertigt nur für ihn. Kostenpunkt: 11 000 &#8364;. Dieser Mann war noch ein Tick reicher als der andere, er ging nach einer Weile nach Hause. Das Alter nehm ich mal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Typ wollte sich annähern. Er hatte gesehen dass Konfrontation keine gute Lösung war. Also fing er an ruhig und bedächtigt zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hör mal du hast mich vorhin nicht richtig verstanden, ich wollte kein Ärger, ich wollte nur durch&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ja ist schon gut, aber so wie du jetzt redest, hast du vorhin nicht geredet&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Vielleicht, dann entschuldige ich mich aber wieso glaubst du unbesiegbar zu sein? Ich meine so denkst du doch oder?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich weiss nur was ich ab kann und was nicht. Von Unbesiegbarkeit ist hier nicht die Rede. Schau ich hätte dir wirklich das Leben zur Hölle gemacht. Das weiss ich.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ja ich glaubs dir ja. Aber weisst du hätte ich es selber nicht geschafft, dann hätte ich jemand bezahlt der dich unter dir Erde bringt. Das Geld habe ich und Typen die sowas machen kenn ich auch&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte recht. Er hätte es machen können. Er hätte die Möglichkeiten gehabt. Aber drauf geschissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Möglicherweise hast du recht. Aber mich interessiert in dem Moment nicht was du danach machst, heute und hier hättest du gelitten und mein Freund das willst du auch nicht&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlug mit der flachen Hand auf mein Rücken und wollte mit mir anstossen. Das taten wir auch. Zum Barkeeper sagte er dann, egal was ich als nächstes trinke, das würde auf seine Rechnung kommen. Als ich das hörte, lehnte ich ab. Das war zu schnell. Ich mochte ihn noch immer nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile lief Trance Music und zwar eine softere Sorte davon. Das kann man sich im Rausch des Alkohols schon mal antun. Ein deutsches und ein österreichisches Ehepaar würfelten neben mir an der Theke. Die Österreicherin war sehr hübsch und schaute sehr oft rüber und nahm den Blick nicht weg bis ich selber den Blick wegnahm. Ihr man schien ein guter man zu sein. Ich wollte ihn nicht kränken. Sie waren Gäste in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Komm mal mit&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;wohin?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;komm einfach mit&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ging mit dem Typen auf die Herrentoilette. Ohne was zu sagen, holte er etwas aus der Jackentasche. Kokain. Machte zwei Lines zurecht, drehte ein Zehneuroschein zusammen und zog die erste Line schnell hoch und gab mir danach den Schein. Ich tat es auch. Ich gab ihm den Schein zurück aber auf einmal umarmte er mich ganz unerwartet. Was für ein Bild. Mitten in einer Herrentolilette, die Tür abgeschlossen, und wir lagen uns in den Armen! Romantik pur!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Pass auf ich weiss nicht mal wie du heisst aber ich mag dich&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Soll ich sagen dass ich dich auch mag?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Neiiin, überhaupt nicht. Du konntest mich nicht ab ab dem Moment als ich zur Tür rein kam&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das stimmt&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Aber du bist ehrlich&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das stimmt auch&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Aber jetzt verstehen wir uns&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ja&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.4.06 21:02</description>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    <dc:subject>Tough Stuff</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Chinaski</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-08T19:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chinaski.twoday.net/stories/2501282/">
    <title>Pump Gun in Bed and ...</title>
    <link>http://chinaski.twoday.net/stories/2501282/</link>
    <description>Neulich war ich besoffen aus der Stadt heim gekommen, völlig zu nach 12 Bier (davon 5 Stück 0,5), 4 Tequilla Gold mit Tabasco. In Bar hatte ich eine 21 jährige angesprochen und hatte ihr wohl ganz Direkt meine Absichten mitgeteilt vonwegen ich würde sie gerne flachlegen ohne gross zu reden. Ich hatte Glück. Die hübsche mochte wohl ehrliche Männer vielleicht wäre sie auch mitgekommen wenn ich nicht so direkt wäre. Egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat ewig lang gedauert, dabei tat ich mir und ihr weh weil ich wie ein assozialer pumpte und pumpte, die kleine war eng -oder nicht feucht genug- und war nur am schreien. Ich idiot merkte garnicht dass ich dabei war mich selbst zu verwunden. Die Haut war längst weg, es brennte und ich pumpte noch weiter. Die Frau kam denke ich. Vielleicht hat sie es auch vorgetäuscht aber sie hätte eigentlich keinen Grund mir, einen unzurechnungsfähigen Typen der sowieso nichts merkte, was vorzumachen denn ich wusste nicht mal ihren Namen, wollte ihn nicht mal wissen, in dem Moment wusste ich nicht mal meinen eigenen Namen. Mir war alles egal, ihr glaube ich auch. Es ist immer wieder gut zu beobachten dass viele Frauen masochistische Züge haben, sie kommen mitten im Schmerz und Blut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann nach fast einer Stunde kam ich denn auch. Komplett wie ein Tier. Sie ging in die Toillette und wusch sich den Mix von Samen und Blut. Kam aber zurück und wollte noch mehr!!!!! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
No way! Ich schmiss sie raus. Nicht per Gewalt aber verbal war ich so direkt dass ihr keine andere Wahl blieb als zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich taumelte durch die Wohnung, trank komische Sachen: Milch, Apfelsaftschorle, Multivitaminsaft und ein Magnesiumtablette weil ich wohl gedacht hatte nach dieser Anstrenungen würden meine Muskel Magnesium brauchen. Die Magnesiumtabletten sind bei mir normalerweise dafür da um den Mineralienverlust nach harten Trainingstagen zu kompensieren. Auch egal! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte nicht einschlafen. Also ging ich auf mein lieblingsforum und teilte mein Erlebnis einfach so der ganzen Öffentlichkeit mit. Ein sehr nettes Landsfräulein hatte genug langeweile um meine Ergüsse zu ertragen und sogar noch aktivmitzuschreiben. Über Sex, Verhaltungsstörung, Alkohol, Intelligenz, Überheblichkeit, Selbstherrlichkeit... ich schlug mich gut. Irgendwann aber so um 4 Uhr morgens legte ich mich ins Bett und wachte um 12:00 AM auf. Kein Kater, keine Kopfschmerzen, nur mein Ding sah furchterregend aus, geschwollen, voller Wunden und Hautschürfungen. Ich konnte nicht mal richtig pissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaute in dem Forum und fand den Thread nicht mehr vor, dafür aber einen anderen Thread mit dem Subject: &quot;Für Hank&quot; in dem eine Userin ein Gedicht über Selbstherrlichkeit gepostet hatte und mich damit meinte. Sticheleien der Frauen sind immer von besonderer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, so langsam kamen die Moralapostel und all die jenigen die nur auf eine Schwäche des Hank warteten. Der Moderator der mein Thread gelöscht hatte weil er es für politisch Unkorrekt hielt meldete sich zu wort und übte sich in Genädigkeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hätte Hank dieses Thread nicht in Unzurechnungsfähhigen Zustand geschrieben, wäre jetzt nicht nur das Thread weg&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Motto: Hey Hank, sei vorsichtig, das nächste mal wird nicht nur dein Thread gelöscht sondern dein Nick gleich mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab noch ein bischen rumdiskutiert aber habs dann irgendwann seien lassen. Schliesslich wurde auch das Thread der Userin mit dem Gedicht an mich über meine Selbstherrlichkeit gelöscht. Da war Ruhe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.4.06 22:01</description>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    <dc:subject>Tough Stuff</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Chinaski</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-08T19:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chinaski.twoday.net/stories/2501277/">
    <title>Eine Art von Intelligenz die auf der Strasse schläft</title>
    <link>http://chinaski.twoday.net/stories/2501277/</link>
    <description>Ich hatte mich mit meiner Freundin in Berlin gestritten. Sie wohnte in einer vornehmen Gegend in Berlin-Steglitz. Es war 4 Uhr morgens, ich hatte keine Lust mehr auf Diskussionen und verliess die Wohnung meiner Freundin um Ruhe zu finden. Ich wohnte in Frankfurt und kam nur über das Wochenende nach Berlin um sie zu besuchen. Das hiess allerdings dann auch dass ich keine bleibe hatte sobald ich mich mit ihr stritt. Einfach nur Ja sagen nur weil es ihre Wohnung war konnte ich auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mitten im Winter und jeder der mal in Berlin gelebt hat oder zumindest den Winter dort erlebt hat, kann bestätigen was ich da durch zu stehen hatte. Wie ein Penner auf die vereisten Strassen, minus 10 Grad und ein Wind der die Nerven tötete und die Knochen erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hasste Steglitz. Die gegend war mir zu Vornehm. Ich wollte zum U-Bahn um nach Bahnhof Zoo zu kommen. Aber mir war einfach zu kalt. Ich wäre gerne dort wo andere auch frierten, z.B in Wedding oder eben Bahnhof Zoo aber auf keinen Fall in Steglitz wo ich sicher war dass die reichen im warmen verweilten und hübsch träumten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nahm ein Taxi und stieg am Bahnhof zoo aus. Am Eingang waren immer irgendwelche Penner und Obdachlose die tranken und die Zeit totschlugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich packte der Gedanke dort mal mein Glück zu versuchen und zu testen ob ich bei ihnen ankommen kann oder nicht. Ich kam an. Einer von Ihnen bot mir sogar seine Decke und ein schluck Weizenkorn an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kam mit einem von Ihnen ins Gespräch...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Weisst du, ich glaube ich bin ein Mensch, dem das Leben nicht weit genug ist. Das Leben ist eng, ich bin weit. vielleicht Stimmt das auch nicht aber es gibt im Leben eine Art von Menschen die wie die Juden nirgends einen festen Platz finden an dem sie Wurzel schlagen können. In ihrem Inneren lebt ein ruheloses Sehen nach etwas neuem. Die kleinen unter ihnen können nie eine Hose nach ihrem Geschmack finden und sind aufgrund dieser Mentalität ewig unzufrieden und unglücklich, den Grossen kann überhaupt nichts genügen, weder Geld noch Frauen noch Ehre. Solche Menschen sind unbeliebt auf dieser Welt sie sind streitlustig und schwierig. Weisst du die meisten Menschen sind Dutzendware, wie Pfennigstücke die sich nur dadurch unterscheiden dass sie verschiedene Prägungsdatum haben.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nahm das erste mal einen grossen Schluck von dem Fusel und hörte weiter zu...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Der eine ist etwas abgegriffener, der andere noch etwas neu aber sie sind alle aus demselben Stoff gemacht, sie sind sich alle ähnlich. Ich mein lieber bin aber kein Pfennigstück&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagte dass alles in ruhiger Stimme und spöttischem Lächeln so als ob er es selber nicht glauben würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann war interessant. Die meisten Penner sind zwar auch nicht alle Dumm aber sie sind durch die Umstände schon geistig tot, haben alle Selbstachtung verloren, haben kein Urteil über sich selbst und sinken in der Regel von Tag zu Tag immer tiefer in Schmutz und Schande hinein. Irgendwann verschwinden sie aus dem Leben ohne das auch jemand ein Notiz davon nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Mann aber hatte etwas festes, entschlossenes. Er klagte auch nicht über das Leben wie die meisten obdachlosen es tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;KOMM STEHT AUF!!!&quot; Sagte ein Typ der von der deutschen Bahn bezahlt wurde um die Penner und Obdachlosen zu vertreiben. Sie schadeten natürlich dem Image des Unternehmens. Wir standen auf, mittlerweile wurde es Hell, ich bekam Hunger und beschloss in Richtung Kurfüstendamm zu gehen um ein Laden zu finden in dem es am frühen Morgen auch was zu essen gab. Ich verabschiedete mich von dem Typen und bedankte mich für den Schluck Korn...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.4.06 23:23</description>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    <dc:subject>Tough Stuff</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Chinaski</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-08T19:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chinaski.twoday.net/stories/2501193/">
    <title>Schreie aus der Metropole (Teil 2)</title>
    <link>http://chinaski.twoday.net/stories/2501193/</link>
    <description>Ich hatte in Frankfurt Fuss gefasst. Ich kam sehr gut zurecht. Mittlerweile arbeitete ich nicht mehr auf dem Bau. Ich war Cocktailmixer und Barkeeper. Es lief gut, ich verdiente gut und konnte mittlerweile auch wieder studieren. Zufällig traf ich einen Kubaner auf dem Campus und er brachte mir bei wie man Cocktails mixt. Hinterher fand ich heraus dass der Kerl -obwohl noch jung- ein sehr bekannter Mixer der Stadt war und deshalb schon garnicht mehr studierte sondern dabei war seinen eigenen Cocktailladen aufzumachen. Kein schlechter Lehrer dachte ich mir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich strotzte nur so vor Selbstbewusstsein alles auf die Reihe gekriegt zu haben, meine Scheine machte ich Regelmässig obwohl ich fast jeden Abend bis in den Morgenstunden in verschiedenen Bars arbeitete und selbst danach noch unterwegs war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich entdeckte die Kaiserstrasse. Die Strasse der Nutten, Spieler, Drogendealer ,Fixer und ängstliche Polizisten. Eines Tages hab ich mich dazu entschieden Hütchen zu spielen, ein Spiel was von den Jugos und Albanern dominiert wurde. Einmal setzte ich 50 Mark auf ein Hütchen weil ich mir verdammt sicher war die Kugel unter dem Hütchen gesehen zu haben, war nichts, ein Trick. Der Jugo hatte meinen 50 Markschein noch in der Hand und wedelte noch damit. Ich schaute ihn an, grapschte danach und riss ihm den Schein aus seinen Händen und fing an zu laufen als gäbe es keinen Morgen mehr. 2 von Ihnen verfolgten mich ungefähr 100 Meter, aber sie waren jämmerliche Läufer, ich konnte sie mühelos abhängen weil ich stabiler und schneller war, ich spielte Fussball und American Football und das nicht mal so schlecht. Sie hatten Angst mich bis zum Bahnhof zu verfolgen weil dort regelmässig die Polizei patrollierte. Meine Naivität war das erstemal dabei mir grosse Probleme zu bereiten wenn mir da die Physis der Beine nicht zur Hilfe geeilt wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich studierte, keepte Bars und besuchte Nutten. Meine Beine wurden noch stärker durch das ganze Treppensteigen in den Nuttenhäusern. Ich bemerkte dass ich einen übermässigen Spass an Sex entwickelte. Es gab Monate in denen ich täglich Sex hatte und meistens mit verschiedenen Frauen. Entweder ging ich nach der Arbeit zu den Frauen die ich dort kennenlernte oder ich ging und übte Treppensteigen. Mädchen und Frauen aus Argentina, Libanon, Kolumbien, China, Brasilien, Phillipinen, Thailand... die Auswahl war gross.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Komm Baby..&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Du hälst mich nicht aus&quot; sagte ich einmal frech und die kleine hübsche aus den Philipinen fing an sich krumzulachen. Sie hatte wohl mehr gesehen als ich mir vorstellen konnte. Ich ging rein und konnte mich davon überzeugen dass sie nicht nur mich locker aushalten könnte, sie wäre in der Lage einige zusätzliche Kaliber über sich ergehen zu lassen ohne mit der Wimper zu zucken. Ich hatte mich überschätz, ich gefiel ihr wohl. Sie lachte und wollte anstatt 50 nur 30. Ich legte 60 auf dem kleinen Tisch und ging raus ohne was zu sagen. Da waren Profis an Werk und ich war noch ein Rookie. Das änderte sich aber, ich wurde immer besser und mittlerweile die Brasilianerinen und Kolumbianerinen des Hauses freuten sich auf mich. Ich war wohl Charmant und behandelte sie gut. Ich kannte Männer die trauten sich nie an den Kolumbianerinen ran weil sie dachten sie würden von Ihnen belächelt werden. Einmal traf ich auf eine verhältnismässig ältere Frau die vielleicht 40 war. Sie wedelte nicht mit den Beinen und zog niemanden zu sich rein. Das reizte mich. Ich ging rein und setzte mich auf ihr Bett. Sie fing an sich auszuziehen ohne einen einzigen Blick auf mich zu werfen. Ich war zu, hatte einige Wodka 7 drin und fühlte mich gut. Ich hatte im Bar sehr viel Lounge und Jazz aufgelegt und hatte spass mit mir selbst und mit meiner Laune. Meine Taschen waren voller Geld. Ich kam aus dem Laden nicht raus ohne mindestens 100-150 Mark Trinkgeld gemacht zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Zieh dich wieder an&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Bist du ein Kranker?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nein, zieh dich einfach wieder an&quot; Das sagte ich und machte ihr klar dass das finanzielle klargehen würde. Diese Frauen hatten es am Tag mit verschiedensten Arten von Kranken Männern zutun und waren desensibilisiert. Hätte sie einmal angefangen zu schreien oder die Zuhälter zu rufen dann hätte ich nicht mal die freie Bahn zum Bahnhof und müsste mich der Schlägerei stellen und obwohl ich physisch gut war, hätte ich da keine Chance. Ich hatte die Mutanten mal bei der Arbeit erlebt. Allein die Tatsache dass die Polizeit jeden einzelnen von diesen Zuhältern kannte aber nichts gegen sie ausrichten konnte, war ein Grund ein bischen nachzudenken bevor man den Helden spielte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hier, hier sind 50 Mark. Oder sag du mir, wieviel ist denn ein Gespräch mit dir wert?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Gehe mir aber nicht auf die Nerven. 50 sind genug. Was willst du?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Komm, setz dich neben mich&quot; und schlug mit der rechten Hand aufs Bett als Zeichen der Einladung&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kam, setzte sich neben mich und schaute mich mit ihren hübschen aber schmerzvollen Augen an und grinste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wo kommst du her?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Argentinien&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot; Wieso hast du mich so traurig angeschaut? Magst du die Sache hier nicht?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nein aber ist egal jetzt, ich weiss nicht bist du sicher dass du kein Sex willst?&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah auf ihren kleinen Tisch eine CD wodrauf &quot;Tango Argentino&quot; zu lesen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Tanz Tango mit mir!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dachte ich bin auch nur ein bekloppter Idiot wie die anderen. Womöglich war ich es auch aber ich fühlte mich nicht als ein Idiot. Mir war die Sache ernst. Ich hatte Emotional eine schnelle Bindung aufgebaut zu dieser Frau, ich hätte grosse Probleme mit ihr Sex zu haben, weil ich das Gefühl hatte dass sie für den Job den sie machte zu intelligent war. Sie machte es ohne Eigenwerbung und ohne schlampigen Gesten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Du weisst was mit dir passiert wenn du mich verarschen willst&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Dein Geld ist da auf dem Tisch. Nimm es und stecks in deiner Tasche. Bezahlt habe ich ja, also bring nun Leistung jetzt. Tanz Tango. Kannst du das überhaupt?&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich konnte zwar Salsa aber es gab einen grossen Unterschied zwischen Tango und Salsa. Ich stand auf, und macht eine stolze Geste was eigentlich jeder drauf haben müsste der einmal ein Tangotänzer im Fernseher beobachtet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Kannst du Tango tanzen?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nein, aber du bringst es mir bei. Ich bin talentiert, ich lern schnell&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stand auf, ihr Bademantel den sie angezogen hatte ging auf und sie war drunter splitter nackt. Sie legte die CD rein und kam langsam zu mir während sie den Kopf schüttelte, sie dachte wohl was ist dass nun für ein Idiot mit dem sie sich um die Uhrzeit abgeben musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die stolze Musik fing an zu spielen, sie führte mich langsam und sehr bedächtigt, sie war der Mann und ich die Frau, sie war Dominant und ich musste mich hingeben, sie tat es sehr gut, ich lernte tatsächlich schnell und nach 5 Minuten waren meine Aktionen sehr koordiniert. Ich übernahm die Führung und rückte die Verhältnisse zurecht. Ich war nun der Mann und sie die Frau. Nach 10 Minuten hörte ich auf. Sie war begeistert. Sie verlor ihr Hemmung und den letzten rest von Misstrauen mir gegenüber. Ich bedankte mich und wollte sie verlassen als sie mich festhielt und umdrehte. Sie hatte die 50 Mark in der Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hier, nimm den Schein&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nein ich hätte die Zeit mit dir auf jeden Fall bezahlt. Ich wollte Tanzen als o bezahle ich dafür, andere wollen vielleicht Sex aber ich bekam was ich wollte. Ich bin ein zufriedener Kunde&quot; Ich sagte das und lächelte sie an, sie stand vor mir und fing an an mir rum zu spielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nein, die 50 Mark nehme ich dann wenn du mit mir Sex hast. Wenn nicht dann nimm dein Schein und gehe&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal mehr hatte ich in der vermeintlich unterste moralische Schublade der Gesellschaft einen Menschen getroffen der mit Sicherheit um längen moralischer, feiner und menschlicher war als all die abgefuckten Krawattenträger die man am Tag, nicht weit von Rotlichtviertel aus dem silbernen Hochhaus der Dresdner Bank herausspazieren sah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich drehte mich um und ging hinaus und zog die Tür hinter mir zu. 3 Zimmer weiter wedelte eine Brasilianerin mit ihren hübschen Beinen und ihre hübsche Kakaofarbige Haut lud mich ein. Ich ging rein und verpulverte den Rest meines Geldes. Dieses mal für das wofür ich ursprünglich dorthin gegangen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://chinaski.twoday.net/stories/2501189/&quot;&gt; Teil 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
14.3.06 21:58</description>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    <dc:subject>Tough Stuff</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Chinaski</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-08T19:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://chinaski.twoday.net/stories/2501140/">
    <title>Der Bulle aus Frankfurt-Dornbusch</title>
    <link>http://chinaski.twoday.net/stories/2501140/</link>
    <description>Baahh, Herbert sag mal was hast du hier angerichtet?&lt;br /&gt;
-Was denn? Trink was so lange ich einen Joint drehe!&lt;br /&gt;
Mensch wer ist denn noch alles hier? Ich höre weibliche Stimmen. Unterhälst du neuerdings einen Puff?&lt;br /&gt;
- Ach laber net, gehe rein die sind heiss, die kennst du möglicherweise&lt;br /&gt;
sogar.&lt;br /&gt;
Ich machte die Tür nur ein spalt auf, zwei hübsche Damen, völlig zu, besoffen, voll gekokst, splitter Nackt, lagen da auf dem Wasserbett und küssten sich gegenseitig. Das stimmte was Herbert sagte, ich kannte eine von den beiden. Sie hatte mal vor Wochen bei mir eine Pina Colada bestellt und am Ende ihre Telefonnummer dagelassen.&lt;br /&gt;
Ich kehrte um und hoffte dass sie mich nicht gesehen haben. Vergeblich.&lt;br /&gt;
Grad die eine die mich kannte rief: HALT! Komm her du Bastard du hübscher!&lt;br /&gt;
Ich hatte kein Nerv dafür. Ich schloss trotzdem die Tür und kehrte zurück zum Wohnzimmer wo Herbert mittlerweile sein Joint rauchte und vor dem Fenser onanierte.&lt;br /&gt;
Herbert, hör auf mit der Scheisse. Leg dich ins Bett. Welches Bett gehört dir eigentlich? Wieso verdammt nochmal holst du dir eine runter wenn du dort 2 Frauen auf dem Wasserbett rumliegen hast?&lt;br /&gt;
- Hey hey, komm her, zieh mal dran.&lt;br /&gt;
Leck mich am arsch, das kannst du vergessen aus deinen Wichsgriffel nehme ich nichts.&lt;br /&gt;
- Ok, wie du willst, da sind die Karten für den Schwanensee von Tschaikowski, direkt da neben meiner Marke auf dem Fernsehen. Nimm aber nicht beide, den anderen habe ich Anna versprochen.  &lt;br /&gt;
Ok, danke. Hast du n Bier?&lt;br /&gt;
-Ja, nimms dir. Ist in Kühlschrank.&lt;br /&gt;
Er hatte eine Miles Davis CD aufgelegt und onanierte weiter.&lt;br /&gt;
Wieso machst du das eigentlich Herbert? Bist du krank?&lt;br /&gt;
-Ne, ich komm zu schnell!&lt;br /&gt;
WAS?&lt;br /&gt;
-ich komm zu schnell. Ich muss vorher mindestens 2 mal wichsen bis ich mal bei ner Frau 10 Minuten pumpen kann.&lt;br /&gt;
Herbert war übrigens ein Polizist.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.3.06 21:1</description>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
    <dc:subject>Tough Stuff</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Chinaski</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-08T18:55:00Z</dc:date>
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    <title>Bargeschichten...</title>
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    <description>Schon bevor ich kam, arbeitete in dem Pub ein englisches Mädchen das eigentlich keine Fehler im Gesicht hatte. Es gibt nicht viele um nicht zu sagen gar keine englische Frauen die ich als hübsch bezeichnen würde, auch in diesem Fall habe ich später herausgefunden dass ihre Vorfahren eigentlich aus Frankreich kamen. Sie hiess Sheila. Kam aus norden Londons, war allein, ihr Deutsch war miserabel, hatte einen deutschen Freund der Jura studierte, war klein, hatte ein Himmelskörper, Dunkelbraune glatte Haare, grosse schwarze Augen, und es gab nicht wenige die behaupteten ihr English und die vornehme londoner Akzent würde sie ohne Ende erregen. Ich konnte es gleich nach dem ersten Gespräch bestätigen.&lt;br /&gt;
Ich kannte bis dahin nur die asozialen Akzente der Insulaner. Die meisten Engländer die ich kannte waren Rauh und kamen aus Südengland z.B aus Portsmouth. Diesen Akzent versteht keiner zum ersten mal. Ich verstand ihn aber dafür hatte ich probleme mit dem Hochenglisch der Londoner.&lt;br /&gt;
Sie war sehr Freundlich und dazu sehr Intelligent. Sie hatte von einer englischen Firma in Frankfurt eine Stelle versprochen bekommen aber sie hielten sie hin und sorgten dafür dass ich und fast jeder andere Mann in dem Pub noch weiter das Vergnügen mit ihr hatte. Sie brauchte kaum Deutsch zu sprechen weil in dem Pub alle Englisch sprachen. Sie wollte aber unbedingt deutschlernen. Manschmal brachte sie ihre Unterlagen zu Arbeit und fing an Hausaufgaben zu machen sobald sie keine Gäste zu bedienen hatte.&lt;br /&gt;
Der Freund war eigentlich ein gutaussehender Blonder Junge obwohl ich probleme habe Blonde Männer als Hübsch einzustufen. Nur er hatte ein Problem: Er war aus einer reichen Familie, war Dumm so dass ich mich wunderte dass er überhaupt zum Jura zugelassen wurde, er war Arrogant, kokste viel und nutzte die hilflose Lage Sheillas aus. Die beiden wohnten zusammen aber Sheila hatte niemanden ausser ihn.&lt;br /&gt;
Obwohl ich manchmal merkte wie gekränkt sie war, muss ich sagen dass sie niemals fremd ging und selbst zu mir immer eine gewisse Distanz hielt obwohl wir mittlerweile sehr gute Freunde waren und dabei war diese Freundschaft eine die immer auch etwas flirtiges an sich hatte. Sie war nicht der Typ wo ich Hemmungslos bagern konnte weil ich von ihrer Intelligenz überzeugt war, es war aber auch nicht so dass sie dermassen verklemmt und Seriös wäre dass ich die Sache vergessen müsste. Nein. wir arbeiteten, ich nahm mir Zeit und brachte ihr Deutsch bei, wenn ich arbeitete war sie so gut wie nie in dem Laden zu sehen , wenn sie aber arbeitete war ich immer als Gast anwesend.&lt;br /&gt;
Sie vertraute mir mittlerweile, wir schlossen zusammen den Laden und ich begleitete Sie eine Zeit lang immer bis vor ihrer Tür anstatt direkt in einer anderen Disko oder Bar zu gehen. Diese geduldige, beherrschte Seite kannte ich garnicht von mir.   &lt;br /&gt;
Den Freund hielt ich für ein Kind, ich mochte ihn nicht, nicht weil ich Sheila mochte, nein, weil er einfach ein schmieriger Typ war und nicht merkte dass Sheila ihn eigentlich liebte, mittlerweile aber nur noch mochte und bald vielleicht neben mir aufwachen würde. Er hatte einfach keine Nase dafür. Er wähnte sich völlig in Sicherheit, kam sogar teilweise in Begleitung von Frauen in dem Pub während Sheila arbeitete. Jede Frau wird da eifersüchtig.&lt;br /&gt;
Sie schüttete ihr Herz mittlerweile bei mir aus. Auch das war für mich Neuland. Ich war eigentlich immer der jenige der sich holte was er wollte und andere dafür die Schulter hinhielten wenn sie sich ausheulen musste. Ich hielt meine Schulter also nun auch hin während sie Nachts womöglich noch mit ihren Freund schlief. Aber ich tat es weil ich am Ende des Tunnels Licht sah. Diese Situation hatte noch viel Potential.&lt;br /&gt;
Ich rauchte nicht. Ich trank und einmal im Monat genehmigte ich mir eine Line wenn ein paar Freunde unbedingt drauf bestanden. Gruppenzwang nehme ich mal an. Sheila rauchte aber dafür kokste sie nicht und trank nur ab und an und immer im Massen. Einmal war ich mal wieder als Gast in dem Pub und Sheila arbeitete, ich war angeheitert, hatte mich schick angezogen weil ich vor hatte später in einer sehr noblen Disko zu gehen. Eine Disko der neureichen, der berühmten Leute, die Frauen die sich einen Reichen Typen angeln wollten gingen auch dorthin. Die Musik war immer Klasse, die Atmosphäre immer Hitzig und abgehoben, es gab 2 Etagen und oben tanzten immer die Frauen mit Miniröcke, oft schaute ich von unten hoch und sah ausser Schamlippen nichts anderes.&lt;br /&gt;
Ich war aber noch im Pub, der Freund Sheilas kam herein, schaute mich an und grinste, ging zu Theke und küsste Sheila, ging an mir vorbei und grüsste, ich grüsste zurück und nahm ein Schluck Wodka-Redbull. Er kam zu mir rüber und fing ein zusammenhangsloses Gespräch an. Ich kann sowas nicht ab also sagte ich er solle doch direkt sagen was er meinte und er meinte nichts gutes. Er wollte mich indirekt fragen ob ich ihn was besorgen könnte. Ich war allergisch auf sowas, ich war Sportler, ich trank viel aber ich spielte American Football und war dabei ein guter Quarterback, gewann gegen fast jeden der mit mir armdrücken wollte, auch die amerikanischen GIs machten Augen wenn sie sich mir geschlagen geben mussten. Nebenbei spielte ich noch Fussball. Ich gab ihm zu verstehen dass er lieber weitergehen sollte und ich würde ihn diese Frage dieses mal wegen Sheila nachsehen. Er bekam Angst und bettelte darum dass ich doch darüber mit Sheila nicht reden solle. Ich versprach dies nicht zu tun wenn er auf der Stelle vor mir weggehen würde. Er tat es gerne. Sheila bekam dieses Gespräch und meine ernste Gestik mit. Tat aber so als hätte sie nichts von mitbekommen.&lt;br /&gt;
Als ich in der Disko ankam, war ich mittlerweile ziemlich betrunken. Ich war aber Stark, ich konnte noch so besoffen sein, aber ich war immer in der Lage mich zusammenzureissen, ich konnte immer grade gehen und konnte sogar an Niveauvolle Diskussionen teilnehmen und dort sogar dominieren. Ich stand an der Theke, trank Wodka7 (Wodka mit 7Up) als aufeinmal jemand mir die Augen von hinten zuhielt. Eine Frau. Die Hände waren zart, und die Finger zu kurz. Sie sagte kein Ton und kam immer weiter bis sie vor mir stand, dabei hielt sie meine Augen die ganze Zeit geschlossen. Sobald die Hände weg waren, kam auch ein Kuss auf die Lippe. Ganz Schnell und wieder weg. Naja dachte ich mir, so berauschend wars nicht. An dem Abend reizte sie mich komischerweise nicht. Ich schien für sie aber Interessanter geworden zu sein. Sie fragte mich über ihren Freund aus und worüber wir beide denn vorhin im Pub gesprochen hätten. Ich sagte irgendwas belangloses um ihr die Wahrheit nicht zu sagen. Ich hatte es dem Idioten versprochen. In dem Moment kam er. Nahm Sheila von Hinten in den Armen und ich nahm wieder ein Schluck. Die Musik dröhnte unaufhörlich und ich fühlte mich sehr gut und relaxed. Er kam zu mir und zerrte mich ein Stück zur Seite und sagte: Danke dass du nichts gesagt hast, ich hab was, ich möchte dass du mit mir eine Line ziehst und zwar auf mich! Ich stopte, schaute ihn an, packte ihn am Genick und drückte ihn vor mich hin. Sheila fing an zu uns zu laufen: Hey stop it, whats wrong with you guys?&lt;br /&gt;
Its none of your buisness Sheila, stay back! Ich war Sauer, er hatte noch immer nicht kapiert dass ich weder ein Kokser noch sein Freund war. Ich drückte ihn an die Wand, schaute ihn an und liess ihn los.&lt;br /&gt;
come on sheila, give me one of yours, give me a cigarette!!&lt;br /&gt;
sie gab mir eine und zündete sie sogar an. Ich zog daran und ging raus. Sie kam mir nach während der Typ drin blieb. Ich rief ein Taxi herbei, stieg ein und verschwand. Ohne Sie, dafür mit einer Zigarette, und dieses Mal nach Hause anstatt zu Dresdner Bank.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.3.06 18:04</description>
    <dc:creator>Chinaski</dc:creator>
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